Bereits in einer Woche, am kommenden Sonntag den 1. Februar ist bereits Anmeldeschluss zum KW Berg-Cup, inklusive KW 8V-Trophy, für die Saison 2010, darauf möchte die Vorstandschaft nochmals hinweisen. Aus organisatorischen Gründen ist dieser frühe Termin notwendig. Alle benötigten Formulare sind hier auf berg-cup.de unter Download abgelegt.

Wie uns der Technische Kommisssar des DMSB Christian Schleicher mitteilt, wird er am Samstag, 17.04. 2010 im Fahrerlager des Bergrennens "Schleizer Dreieck" (Auftakt Berg DM) anwesend sein, um Wagenpassabnahmen durchzuführen. Höchstwarscheinlich wird Schleicher auch beim ersten Lauf zum KW Berg-Cup 2010 in Eschdorf vor Ort sein.

Nachdem tragischen Unfall des Eschdorf Organisationsleiters David Scheier in der Silvesternacht, stand erst einmal ein großes Fragezeichen über der beliebten Motorsport-Veranstaltung im Herzen des Großherzogtums Luxemburg. In der vergangen Woche trafen sich die Mitglieder des Veranstalters "Union des Pilotes" zu einer Sitzung um die anstehenden Aufgaben neu zu verteilen. Zuerst wurde einstimmig beschlossen, dass das Rennen dieses Jahr vom 30. April bis 02. Mai, wie geplant stattfinden wird. Nico Scheier, ein "Altbekannter" in Sachen Organisation des European Hill Race, übernimmt ab sofort den Posten des Organisationsleiters, den bis dato sein Sohn David bekleidet hatte. David Scheier liegt, nachdem er in der Neujahrsnacht von einer Silvesterrakete im Kopfbereich getroffen wurde, weiter in einer Spezialklinik in Nancy / Frankreich. Sein Gesundheitszustand verbessert sich nur langsam. Zur Zeit besteht weiterhin Lebensgefahr. Für die kommenden Wochen planen die behandelnden Ärzten zahlreiche Operationen. Es gibt jedoch weiterhin die Hoffnung, dass Davids Hör- und Sehvermögen wenigstens teilweise wieder zurückkommt. "Der schreckliche Unfall Davids war ein absoluter Schock für uns", so UdP-Vorstandsmitglied Guy Oster. "Im Sinne von David und zum Wohl unseres Vereins werden wir in dieser schweren Zeit unser Bestmögliches geben, um wieder ein Top-Veranstaltung am Eschdorfer Berg zu organisieren".

Die Serie der Hiobsbotschaften aus der deutschen Bergszene reißt auch im neuen Jahr nicht ab. Eine schockierende Nachricht über den folgenschweren und tragischen Unfall von David Scheier erreichte uns am frühen Montagmorgen, durch den Rennleiter des Wolsfelder Bergrennens Günter Hoor. Nach ersten Informationen wurde David Scheier, der seit Jahren das Luxemburger European Hill Race in Eschdorf, als Lauf zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft, mit viel Engagement und Idealismus als Organisationsleiter zu großer Beliebtheit geführt hat, in der Silvesternacht von einen Feuerwerkskörper schwer verletzt. Eine Rakete detonierte vor David, unmittelbar in Kopfhöhe. Dabei erlitt der im grenznahen Deutschland lebende Luxemburger schwere Gesichts- und Augenverletzungen. Nach derzeitigen Stand wurde dem "Macher" der Union des Pilotes dabei das Augenlicht genommen. Scheier wurde zuerst in eine Luxemburger Klinik gebracht und liegt zur Zeit im künstlichen Koma in einer französischen Spezialklinik. Wie es mit David und dem Bergrennen von Eschdorf weiter geht, ist derzeit unklar. Scheier, der zeitweise auch als Streckensprecher der Bergrennen von Lorentzweiler und Eschdorf fungierte, hatte erst im vergangen Jahr ein eigenes Haus an der Deutsch-Luxemburger Grenze bezogen und daraus folgend finanzielle Verpflichtungen. Der Berg-Cup e.V. schickt die allerbesten Genesungswünsche und wünscht viel Kraft. DAVID, WIR SIND BEI DIR !!!

Es ist ein dreifacher Auftakt: Zur 38. KW Berg-Saison, zum 25-Jahre-Jubiläum des NSU-Bergpokals und zur Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft (DBM). Bei der es aber einen geteilten Beginn gibt. Da das für den Bergpreis genutzte, 3,033 Kilometer lange Teilstück des legendären Schottenrings im hessischen Vogelsbergkreis zurzeit für die Tourenwagen der Division 1 zugeschnitten ist, muss die Division 2 noch eine Woche mehr, bis zum European Hill Race in Luxemburg, mit dem Sammeln von Punkten warten. Ein Ungleichgewicht entsteht dadurch nicht. Denn am Ende der Saison 2026 wird es zwei Deutsche Meister geben: Einmal den der Tourenwagen und den der Sportwagen.

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Das Fahrerlager wird wieder in Rudingshain aufgeschlagen. 122 Nennungen sind beim MSC Rund um Schotten eingegangen. Diese splitten sich auf in 67 Renn- und rund 55 GLP-Teilnehmer. Von den auf Bestzeit fahrenden Aktiven gehören 55 zum Berg-Cup e.V., sind in den KW Berg-Cup oder NSU-Bergpokal eingeschrieben. Seit langer Zeit sind auch die luftgekühlten, einst in Neckarsulm gebauten Heckmotor-Renner wieder DBM-Punkteberechtigt. Das sorgt für zusätzliche Motivation und Spannung, hat zehn NSU-Fahrzeuge zum Bergpreis Schottenring gelockt. Auf eine Piste, die ab Ortsende Rudingshain verschiedenste Anforderungen stellt. Zunächst schnell und technisch führen zwei Kehren zu ultraschnellen Kombinationen. Nach einer Geraden gilt es punktgenau anzubremsen für den Linksabzweig in die schmale, rallyeähnliche Querspange. Dann nochmals linksherum, auf eine breite Straße, die zum Ziel führt, wo in der Regel Topspeed anliegt.

Lasst uns noch schnell auf zwei Schotten-Spezialitäten eingehen: Da ist zum einen die genial kurze Rückführung. Näher betrachtet, kommt die Topografie einem Dreieck ziemlich nahe. Zerlegt in Drittel dienen zwei davon als Rennstrecke und eins der Rückfahrt oder Rückrollen ins Fahrerlager. Zum anderen tritt die Mannschaft des MSC Rund um Schotten schon am Freitag ihren Dienst an, bietet ab 12:30 Uhr die Möglichkeit zu Test- und Einstellfahrten, wofür sich die Aktiven in der Regel dankbar zeigen. In Form einer regen Beteiligung, verständlich nach der langen Winterpause. Kurz noch zum Zeitplan. Das Training beginnt am Samstag um 09:15 Uhr. Es stehen vier, und, wenn es gut läuft, optional sogar fünf Durchgänge auf dem Programm. Am Sonntag geht es 15 Minuten eher los. Die vier Race-Heats dauern gemäß Zeitplan bis etwa 17 Uhr. Von den vier Race-Heats fließen die drei besten Auffahrten ins Ergebnis ein. Hier noch ein kleiner Hinweis für Weitanreisende: Den Anfang machen an beiden Tagen die GLP-Teilnehmer, das Rennfeld startet jeweils rund eine Stunde später durch.

In diesem finden sich jetzt auch wieder Hubraumklassen für vor dem Jahr 2000 gebaute Autos. 21 Teilnehmer nutzen die Chance der Rückkehr in die traditionelle, Klassik genannte Unterteilung. Mit Spannung darf darauf gewartet werden, wie sich der Trend dazu im Laufe der nächsten Jahre fortsetzt. Ebenso gespannt warten wir auf die ersten Rennresultate und Meisterschaftsstände im NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und der DBM. Am besten ihr verfolgt den Auftakt live vor Ort. Der MSC Rund um Schotten und wir vom Berg-Cup e.V. freuen uns auf euch!

Uli Kohl, 20.04.2026

 

Porsche 991 GT3 Cup, Rainer Noller und Hockenheim, dass diese Kombi am Sonntag (19.04.) auf jeden Fall ein ernsthafter Anwärter auf einen Gesamt-Podestplatz war, lag auf der Hand. Genauso stellte sich aber auch die Frage nach der Performance der ex-DTM V8 Boliden aus dem Hause Opel. Chancen, weit vorne mitzufahren, waren auf jeden Fall auch Daniel Winkler im Audi RS3 LMS TCR und Mario Fuchs mit seinem Rennkombi namens Mitsubishi Lancer Evo 9 einzuräumen.

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Wer die KW Berg-Cup Bühne im Rahmen des „Preis der Stadt Stuttgart“ zum Testen, Abstimmen und Vorbereiten auf die Saison 2026 auserkoren hatte, der kam dabei voll auf seine Kosten. Training im Nassen, die beiden entscheidenden Race-Heats dann auf trockener Piste, bestehend aus dem GP-Kurs, versehen mit einer flüssig zu durcheilenden Schikane in der Mitte der Parabolica. Rainer Noller setzte mit über acht Sekunden Vorsprung die schnellste Übungsrunde. Vor Allrad-Pilot Mario Fuchs und Klaus Hoffmann im Opel Astra V8-DTM. Hinter Daniel Winkler auf Position vier lieferte André Reuter mit seinem BMW E30 318iS eine starke Leistung ab. Das gilt auch für Sabine Göhrig, die nach ihren eigenen Worten Regen gar nicht mag. Was sie nicht davon abhielt, sich mit ihrem Ford Focus ST Gesamt-Trainingsplatz sieben zu sichern.

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Werfen wir, nachdem wir die jeweils schnellste Runde aus Rennlauf eins und zwei zusammengezählt haben, einen Blick auf die Klassenresultate, beginnend mit der Performance (Pf) Gruppe 5. Die gewinnt Lukas Friedrich mit seinem Ford Fiesta vor Dieter Altmann jun. im Citroen C2. Mitbewerber Alexander Thrun stellte im Training einen zu hohen Öldruck am Motor seines Renault Clio 2 Cup fest, verzichtet deshalb auf die Rennteilnahme.

In der Pf 3 heißt der souveräne Sieger Rainer Noller. Hinter ihm laufen Daniel Winkler, Albert Vogt (Porsche 997 GT3) und Sabine Göhrig im Ziel ein.

Dann reden wir über zwei Solisten. In der Pf 4 ist das Nico Breunig, der gerade dabei ist, sich vom TracKing auf den VW Golf 6 mit Turbopower umzustellen. Der andere heißt Mario Fuchs. In seiner Pf 2 nahmen zwar zwei Autos das Training auf. Doch nach einem frühen Ausrutscher muss Holger Hovemann den Lamborghini Huracan ST Evo 1 vom Fastest-Lap-Wettbewerb zurückziehen, Mario Fuchs wird so zum Alleinunterhalter.image2.png

Zusammengelegt sind im badischen Motodrom die Klassik-Abteilungen bis 2000 und bis 3000 Kubikzentimeter unterwegs. Platz vier ist die Angelegenheit von André Reuter, Dritter und damit schnellster 2-Liter-Pilot ist im Ford Escort RS 1800 Werner Weiss. 1,129 Sekunden vor ihm belegt Gaststarter Wolfgang Kaupp mit seiner infernalisch gehenden 2,5-Liter 16V Opel Kadett C Limousine Rang zwei. Christian Auer kämpft im Training mit beschlagenden Scheiben. Sein Durchblick ist dermaßen eingeschränkt, dass er nach drei Runden aufhört. In den Race-Heats dreht er voll auf und sich auch einmal ein, demonstriert ansonsten die Power seines 2,5-Liter S14 Motors im BMW M3 E30, liegt am Ende knapp über 13 Sekunden vorne.

Fehlen uns noch die E2-Silhouette-Renner mit mehr als 3000 Kubik unter der Haube. Um es genauer auszudrücken: Wir reden hier über V8-Treibsätze, die aus ihren 4-Litern Hubraum rund 470 PS und 500 Newtonmeter freisetzen. Einer davon ist im Opel Astra V8 DTM von Klaus Hoffmann installiert. Der ist in der letzten Zeit wenig zum Rennfahren gekommen, holt sich aber schnell Routine und Speed zurück. Bei Nico Brenner sind es sogar 17 Jahre, die er nicht im Wettbewerbsauto saß. Im Nassen agiert er im Opel Vectra GTS V8 zurückhaltend, in den Renn-Slots ist er top unterwegs. „Das sind halt Brenner-Gene“ kommentiert Papa Norbert nicht ohne Stolz. Das Klassenergebnis heißt: Nico Brenner 2,591 Sekunden vor Klaus Hoffmann.

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Ja, und was ist nun mit dem Gesamt-Ranking? Rainer Noller ist in Training und erstem Lauf die Nummer Eins, spürt aber den Druck von Nico Brenner, Daniel Winkler, Mario Fuchs und Klaus Hoffmann, die alle mit Zeiten unter der 2-Minuten-Marke aufwarten. Vergleicht diese, liebe Leser, aber nicht mit Rundenergebnissen anderer Rennen und Serien, vergesst bitte die bremsende Schikane nicht. Rainer Noller ist sich seiner Sache vor dem Finale noch nicht ganz sicher. „Ich weiß nicht, was die Jungs hinter mir noch an Verbesserung hinbekommen können. Ich selbst habe nicht mehr großartig Luft nach oben“ gibt er zu Protokoll. Er untermauert seine These mit 1:54,022 im letzten Run. Das ist der Sieg und die absolute Benchmark, sie liegt 0,407 Sekunden unter seiner Marke aus dem ersten Race-Heat. Mit Rainer Noller steigen Nico Brenner als Zweiter und Daniel Winkler (P3) auf das Gesamt-Podest. Die Ehrenplätze vier und fünf gehen an Mario Fuchs und Klaus Hoffmann.

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Dass wegen einer Logistik-Panne bei der Siegerehrung keine Pokale überreicht werden können, tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Alle sind sich einig: Hill & Track war auch 2026 wieder ein tolles Event mit hohem Spaßfaktor, das einfach Laune macht.

Uli Kohl, 20.04.2026   

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