
Wieso drei, NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup sind doch zwei?
Ja, stimmt, aber durch die Übernahme der Promotorenschaft für Bergrennen wird der sportliche Teil der Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft DBM ebenfalls durch den Berg-Cup e.V. organisiert. Um einen Überblick zu haben, wer sich ernsthaft um Meisterehren bemüht, ist auch für den Bereich DBM eine Einschreibung Pflicht. Diese läuft über das Portal des Berg-Cup e.V. Und damit sind wir bei drei Serien insgesamt.
Wer sich in den NSU-Bergpokal oder KW Berg-Cup einschreibt und zusätzlich in der DBM punkten möchte, braucht bei der Anmeldung nur das entsprechende Kästchen anzuklicken. Eine Gebühr wird dafür nicht fällig, das ist bereits im Nenngeld für unsere Traditionsserien enthalten. Für alle, die nur die DBM-Wertung anstreben, gilt eine Einschreibegebühr von 50,- Euro. Die DBM-Regeln für die Saison 2026 werden Mitte Februar vom DMSB final verabschiedet und anschließend sofort veröffentlicht. Bitte habt da noch einen kleinen Moment Geduld.
Das Einschreibeportal bleibt bis zum 28. Februar geöffnet. Zur Teilnahme anmelden kann man sich übrigens auch noch nach diesem Termin. Allerdings nicht mehr auf dem bequemen Online-Weg. Das funktioniert dann ausschließlich über unseren 1. Sportleiter Wolfgang Glas, zu erreichen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +49 174 3275222. Los geht’s also, lasst uns die Saison 2026 miteinander starten.
Uli Kohl, 09.02.2026
Noch steht zwar als Wasserzeichen „vorläufig -vorbehaltlich DMSB-Genehmigung“ dahinter. Das bezieht sich aber nur mehr auf zwei Punkte. Das ist zum einen der Terminkalender. Dies deshalb, weil wir erst jetzt, nachdem Promotorenschaft für Bergrennen und DMSB-Berg-Reglement alle erforderlichen Instanzen und Gremien positiv durchlaufen haben, in die Phase der Abschlüsse mit den Veranstaltern gehen konnten. Zum anderen warten wir noch auf das offizielle Go der TCR-Rechteinhaber, um diese als Klasse mit ins Programm nehmen zu können. Die Einverständnis ist signalisiert, das offizielle Schreiben wird in den nächsten Tagen erwartet.
Der KW Berg-Cup 2026 wird dual laufen, mit sechs Hubraumklassen für verbesserte Tourenwagen, die vor dem 01.01.2000 gebaut worden sind. Und mit der neu dazu gekommenen Abteilung Performancefactor-Fahrzeuge plus die TCR-Klasse. Das heißt, die Teilnehmer sind absolut frei in ihrer Entscheidung, ob sie lieber in Hubraum- oder Pf-Klassen unterwegs sein wollen. Die Regel-Feinheiten könnt ihr der vorläufigen Ausschreibung entnehmen, die im Downloadbereich zur Verfügung steht.
Auch die Ausschreibung zum NSU-Bergpokal, der 2026 übrigens sein 25-jähriges Bestehen feiert, ist eingereicht.
Die DMSB-Bestätigung ist, da es keine Änderungen gibt, eine reine Formsache. Bis Mitte Februar sollte dies spätestens erledigt sein.
Das KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Einschreibeportal wird in den nächsten 2 Tagen aktiviert, es bleibt bis zum 28. Februar geöffnet. Wir informieren sofort, wenn es so weit ist. Auch über die Themen DMSB-Berg-Reglement, das auf der DMSB-Homepage heute veröffentlicht wurde, TCR, Terminkalender und Deutsche Berg-Meisterschaft (DBM) werden wir euch auf dem Laufenden halten.
Uli Kohl, 06.02.2026
Die Automobilmesse Erfurt ist der größte regionale Event seiner Art in Deutschland, widmet sich in Halle 3 ganz speziell den Themen Motorsport und Tuning.
Mit von der Partie ist auch der KW Berg-Cup. In gemeinsamer Sache mit dem Glasbachrennen, dessen Veranstalter, die RSG Altensteiner Oberland, sich auf seinen Lauf zur Berg-Europameisterschaft (12.-14. Juni) vorbereitet und die Gelegenheit nutzt, diesen in großem Rahmen zu präsentieren.
Unterstützt werden sie dabei von KW, die den E36 BMW 320 Judd V8, das legendäre Renngerät des unvergessenen Top-Berg-Piloten und langjährigen Berg-Cup Sportleiters Georg Plasa, aus den Fichtenberger Hallen nach Erfurt entsendet haben.

Gesellschaft erhält der weiß-blaue Bolide auf dem Messestand durch den brachialen Audi 80 Quattro Turbo von Hauke Weber.
Betreut wird dieser Gipfelsprinter während der drei Ausstellungstage von Michael Weber, der als 2. Sportleiter des Berg-Cup e.V. in Erfurt zugleich den KW Berg-Cup und den NSU-Bergpokal repräsentiert. Er steht für alle Fragen rund um unsere zwei Serien und den Bergrennsport gerne zur Verfügung.
Alle Details zur Show in Erfurt sind easy im Internet unter www.automesse-erfurt.de zu finden. Auch neben dem Sport ist viel geboten. 140 Aussteller zum Beispiel, die 42 Automarken vertreten.
Dazu gibt’s ein reichhaltiges Bühnenprogramm, Drifttaxis und einen Offroad-Parcours. Der Start erfolgt heute ab 12 Uhr, es ist bei kostenlosem Parken bis 20 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag sind die Besuchszeiten von 9 bis 18 Uhr.
Unser Fazit: Prädikat voll empfehlenswert!
Uli Kohl, 23.01.2026
Respekt vor so viel Einsatz in Sachen Überbrückung der bergrennlosen Zeit! Frank Altstädt hat auch diesmal keinerlei Mühen gescheut. Ganz im Gegenteil hat er fürs Pfingstwochenende besonders tief in seinem Archiv geschürft. Dabei ist er auf das 44. Wolsfelder AvD/EMSC Bergrennen gestoßen, das im Jahre 2006 stattgefunden hat. Sein hochinteressanter Zusammenschnitt ist rund eine Stunde lang geworden. Hier ist er zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=xV16gZrELQA
Weiterlesen: Berg-Fränky hat tief gegraben: Gefunden wurde rund 1 Stunde Wolsfeld 2006
Der 20- jährige Youngster Markus Werner sprach in einem Interview mit Sportleiterin Bea über seinen Neueinstieg in den Motorsport und seine erste KW Berg-Cup Saison. Markus ist seit diesem Jahr zum ersten Mal mit seinem Papa als Team im KW Berg-Cup auf einem Ford Fiesta eingeschrieben. Nur wenige Wochen alt, besuchte Markus noch nicht ganz freiwillig bereits sein erstes Bergrennen. Er wurde direkt in die große Berg-Cup Familie geboren. Obwohl Markus seinen Papa über viele Jahre an die Bergrennstrecken begleitet und dort betreut hat, hatte für Markus der Fußball immer oberste Priorität. Nun aber hat der Motorsportvirus auch ihn infiziert und lässt ihn nicht mehr los.
Nachdem er im vergangenen Jahr zum ersten Mal hinter dem Steuer des bekannten Ford Fiesta von Papa Uwe Platz nahm, war das breite Grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht zu bekommen und es war endgültig um ihn geschehen. Nach 2 GLP-Starts und Slaloms wollte Markus unbedingt Teil der internationalen Serie KW Berg-Cup werden. Doch es blieb noch eine Hürde die es zu nehmen galt, die Fahrerlizenz. Um teilnehmen zu dürfen verlangen die Statuten einer internationalen Serie eine internationale Fahrerlizenz. Aber wie kommt man an solch eine Lizenz? Hier gibt es zwei Wege die man bestreiten kann. Zum einen durch das Einfahren von entsprechenden Ergebnissen, zum anderen durch einen entsprechenden Lizenzlehrgang.
Der Berg-Cup e.V. bot in diesem Jahr erstmalig einen solchen Lizenzlehrgang an.
„Das war natürlich super was der Berg-Cup hier für seine Neueinsteiger auf die Beine gestellt hat. Trotz geringer Fahrerfahrung aber mit dem Wissen über Fahrphysik und Reglement konnte ich durch den Lehrgang direkt meine Lizenz erwerben und am Bergrennen am Schottenring teilnehmen.
Im thüringischen Eichsfeld bestritt er dann sein zweites Bergrennen und nahm den Iberg unter die Räder.
Ende Juli fuhr Markus beim Hauenstein Bergrennen bereits sein drittes Bergrennen.
Hier musste der Neueinsteiger einen herben Rückschlag wegstecken. Noch etwas nervös erzählt Markus, dass der Grip in der Anfahrt zur Jopp Kurve plötzlich weg war und der Fiesta unkontrolliert über die Vorderachse schob. Erst die Leitplanke brachte den Fiesta zum Stehen. „Zum Glück waren nur der Spoiler und der Kotflügel kaputt“. Auch solche Erfahrungen gehören irgendwie dazu, weiß Markus. Dennoch ist er sehr stolz auf seine bisher eingefahrenen Ergebnisse.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs plaudert Markus ein wenig aus dem Nähkästchen und wir erfahren, dass der Fiesta Baujahr 1983 ein fast kompletter Eigenbau ist. Der Ford Motor ist ein klassischer Stößelstangen Motor mit untenliegender Nockenwelle und einer Steuereinheit der Firma Haltech. Beim Getriebe setzt man noch auf bewährte 4-Gänge und eine Differentialsperre. „Das Auto ist zwar nicht das stärkste im Feld der Klasse bis 1150ccm aber das tut dem Spaß keinen Abbruch“, erzählt Markus freudestrahlend.
Die Zeiten werden unter Vater und Sohn ausgetragen. Vorgabe sind die Zeiten von Vater Uwe aus den Vorjahren. Bereits im Rahmen des Ibergrennens konnte der Nachwuchsfahrer die vorgegebene Zeit vom Papa um 1,4 Sekunden nach unten drücken.
2017 steht noch das Bergrennen Mickhausen an und dann geht’s ab in die Garage. Konkrete Pläne für die Saison 2018 gibt es noch nicht, klar aber ist: wenn sie an den Start des KW Berg-Cup gehen dann wieder als Team. Ein neuer stärkerer Motor wäre eine super Investition, da das Vater Sohn Gespann noch konkurrenzfähiger werden möchte.
Ob sie dies realisieren können steht allerdings noch nicht fest.
Danke Markus für das tolle Gespräch und die interessanten Informationen. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei euren Vorhaben und freuen uns schon heute auf eure Einschreibung in 2018.