strasserDie Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Für die Freunde der Statistik halten wir noch schnell fest, dass 163 Fahrzeuge das Rennen aufnehmen, 159 davon beenden es in Wertung. Im NSU-Bergpokal ist Jörg Höber der Mann des Wochenendes. Er schnappt sich nicht nur die Übungsbestzeit, sondern legt die 2,2 Kilometer auch in jedem RaceHeat am schnellsten zurück. Wobei besonders seine Marke im zweiten Durchgang ins Auge sticht, in dem er dem versammelten Rest der Luftgekühlten mindestens 3,125 Sekunden abnimmt. Hinter dem Sieger Jörg Höber geht es enger zu. Nach Auffahrt eins ist Uwe Schindler Zweiter, aber Jörg Davidovic (P3) und Thomas Krystofiak halten den Anschluss. Erst zum fünftplatzierten Michael Vogel ist die Lücke etwas größer. Der zweite Lauf ändert nichts an den Positionen. Allerdings ist Jörg Davidovic in diesem schneller unterwegs als Uwe Schindler. Dies wiederholt Jörg Davidovic auch in der letzten Auffahrt des Tages. Und zieht damit flugs an Uwe Schindler (P3) vorbei auf die Zwei. Dahinter wird Thomas Krystofiak Vierter. Sein Rückstand auf Uwe Schindler beträgt lediglich 74 Hundertstelsekunden. Position fünf gehört Mike Vogel, der am Rennende Luft nach vorne und hinten hat.

Damit sind wir bei den nach Gruppe H, FS und E1 Technik-Regeln vorbereiteten, stark verbesserten Tourenwagen (TW) angelangt. Trotz des Fehlens des schon länger als Jahressieger feststehenden Teams Thomas Stelberg / Jürgen Schneider darf sich die 1150er Klasse über 11 Teilnehmer freuen. Gäste aus Italien leisten einen großen Beitrag dazu, bringen einen Fiat 500 und zwei Fiat 126 an den Start. Jürgen Heßberger hat am Samstag die Spoilerlippe seines Fiat 127 Sport Martini Racing vorne. Im Schneider Audi 50 ist Tobi Stegmann Zweiter der Probegalopps, Steffen Hofmann im NSU RPM 16V Dritter. Den Sonntag gestaltet Jürgen Heßberger ganz nach seinen Vorstellungen. Er fliegt an der Spitze auf und davon zum Sieg, legt dabei immer ausreichend Abstand zwischen sich und seinen nächsten Verfolger. Das ist permanent Tobi Stegmann, der schlussendlich Zweiter bleibt. Um Platz drei ringen Jörg Eberle im Fiat 127 Super und Steffen Hofmann. Zwei Läufe lang kann sich Jörg auf der dritten Position halten, da er im ersten Run deutlich früher im Ziel war als Steffen. „Zwei aus Drei“ nimmt ihm diesen Vorsprung, da die Auffahrten zwei und drei klar die schnelleren sind. Ihre Addition ergibt Endrang drei für Steffen Hofmann und Platz vier für Jörg Eberle. Der gerade beschriebene Pulk hinter dem Sieger liegt in einem Fenster von 1,233 Sekunden zusammen. Sicherer Fünfter wird Walter Voigt im VW Polo 16V. Das KW 8V-Trophy Podium der 1,15-Liter-Klasse besteht aus dem Gewinner Jürgen Heßberger, dem Zweiten Tobi Stegmann sowie Jörg Eberle auf der Drei. Youngster Markus Werner ist im Ford Fiesta Vierter, Rolf Rauch im Fiat 128 Rally Fünfter.

Das Training der 1400er sieht drei 16-Ventiler vorne. Armin Ebenhöh setzt im VW Minichberger Scirocco überlegen die Benchmark. Einem hoch motivierten Gerhard Moser gelingt im grünen VW Polo die zweitschnellste Zeit. Er liegt 382 Tausendstel vor dem Dritten. Das ist Franz Weißdorn im VW Polo Hayabusa. Im Dauerduell der 8-Ventiler hat Frank Duscher (TP4) die Nase drei Zehntel vor Nils Abb (TP5) mit seinem Schneider Polo. Elektrisierend beginnt der Sonntag. Der erste Führende heißt Armin Ebenhöh. Aber er liegt nur 24 Hundertstel vor Frankie Duscher (P2), der im Fight um die KW 8V-Trophy Vizemeisterschaft unbedingt vor Nils Abb bleiben will. Gerhard Moser ist jetzt Dritter, Nils Abb Vierter. Auf die Fünf hat sich der Schweizer Stefan Schöpfer mit seinem Audi 50 gesetzt. Noch vor Franz Weißdorn, der erst auf der Sechs auftaucht. Da, wie wir bereits wissen, wegen „Zwei aus Drei“ das Rennen erst mit Run zwei so richtig losgeht, machen wir mit diesem ein Reset. Nur Armin Ebenhöh kann davon nicht profitieren, er erreicht nach einem Aha-Erlebnis das Ziel nicht. Aber er fährt den Scirocco mit eigener Kraft zurück ins Fahrerlager, äußerlich betrachtet ist nur der Frontspoiler abrasiert. Helfende Hände und farblich passendes Tape pappen diesen wieder dran, in der dritten Auffahrt ist der Scirocco wieder mit dabei. „Zwei aus Drei“ macht möglich, dass er in der Wertung bleibt. Allerdings fließt in diese jetzt unbarmherzig die Zeit aus dem nassen ersten Heat ein, da beißt die Maus keinen Faden ab. Franz Weißdorn ist nun am schnellsten oben. Aber Gerhard Moser lässt sich kaum abschütteln. Die 8V-Speerspitzen machen es echt spannend: Frank Duscher kann Nils Abb nur zwei Hundertstel abnehmen. Entscheidung also erneut verschoben. Unter den im dritten Heat weiter verbesserten Bedingungen blasen die 16V’s zur Schlussattacke. Armin Ebenhöh krallt sich 55 Tausendstel vor Gerhard Moser die Laufbestzeit. Ihr Tempo kann kein anderer 1,4-Liter mitgehen. Am dichtesten an die Werte von Armin und Gerhard kommt noch Frank Duscher heran, der im dritten Run Drittschnellster ist. Im Klartext bedeutet dies den Klassengewinn für Gerhard Moser, Franz Weißdorn wird etwas über eine Sekunde zurück Zweiter. Armin Ebenhöh verbessert sich noch auf die Drei. Nur 0,155 Sekunden mehr war Frankie Duscher unterwegs. Platz vier und der Sieg in der 1400er KW 8V-Trophy belohnen seinen Einsatz. Nils Abb muss sich für dieses Mal geschlagen geben. Er beendet sein Wochenende auf Klassenrang fünf und als 8-Ventiler Zweiter. Fiat 127 Pilot Stefan Winkler wird Dritter der Sonderwertung, Dominik Schlott Vierter. Der Rookie wird in Mickhausen hart gebeutelt. Erst verendet am Samstag ein Gelenk der Antriebswelle. Doch Frankie Duscher hat ein passendes in seinem Fundus. Das stellt er nicht nur zur Verfügung, sondern baut es auch noch gleich höchstpersönlich ein. Direkt vorm Start zum dritten Rennlauf kollabiert dann das Getriebe, Dominiks Polo muss aufgeladen werden. Eine mögliche Zeit- und Platzverbesserung bleibt ihm so verwehrt.

 

Die 1600er Mickhausen Story ist relativ schnell erzählt. Stefan Faulhaber, Manfred Schulte und Erwin Buck im 8-Ventiler VW Scirocco bilden in der genannten Reihung das Top-Trio der Probegalopps. Lokalmatador Wolfi Glas ist im Minichberger VW Golf 1 20V Vierter, Florian Arlt im VW Lupo Cup Fünfter. Im Rennen selbst formiert sich die Stockerlbesetzung früh, sie ändert sich von dessen Anfang bis zum Ende nicht. Im Opel Minichberger Kadett 16V holt sich Stefan Faulhaber seinen siebten Sieg. Bis zum Finale sitzt ihm Manfred Schulte (P2) mit seinem Citroen Nemeth AX Kit Car dicht im Nacken. Erst im letzten Heat kann sich Stefan etwas deutlicher von Manfred absetzen. Starker Dritter wird Florian Arlt. In der Schlussabrechnung liegt er 1,147 Sekunden hinter Manfred Schulte und 133 Tausendstel vor Erwin Buck, der auf der Vier einläuft. Wolfgang Glas ist nach dem ersten Durchgang Sechster, ab dem zweiten Lauf Fünfter. Die Sonderwertung der 8V’ler geht an Erwin Buck vor Benedikt Schulte (8V-P2) im Citroen Nemeth AX Sport.

Die Ergebnisliste des Samstagstrainings der 2-Liter-Abteilung überrascht auf den vorderen Positionen nicht wirklich. Ganz oben sehen wir darauf Thomas Strasser im VW Scirocco 16V. Der zweite Übungsrang gehört Björn Wiebe und seinem Renault Williams Wiebe Laguna, Dritter ist im Opel Kadett C Coupé Dirk Preisser. Norbert Wimmer erobert im BMW 2002 8V Rang vier, Fünfter ist Egidio Pisano mit seinem Minichberger VW Golf STW. Race-Heat eins geht an Björn Wiebe, er distanziert Tom Strasser (P2) um 231 Tausendstel. Egidio Pisano fährt auf die Drei nach vorne, ihm folgt der Luxemburger TW-Bergmeister Canio Marchione (P4) im VW Scirocco 16V. Auf der Fünf überrascht Slalomspezialist André Scheer, dem mit seinem BMW 320iS ein Superlauf gelingt. Auf dem beständig schneller werdenden Geläuf ändert sich dann das Bild schnell. Dadurch wird Auffahrt eins bedeutungslos. Deshalb filtern wir rasch die besten Zeiten des zweiten Heats heraus. Björn Wiebe ist erneut ganz vorne. Mit jetzt wieder funktionierendem Kurbelwellensensor am VW Golf 2 16V gelingt Hansi Eller die zweite Zeit. Laufdritter ist Dirk Preisser, Vierter Canio Marchione und Fünfter Tom Strasser. Bemerkenswert: Die genannten Herrschaften bewegen sich in einem ultraschmalen Fenster von lediglich 58 Hundertsteln. Also steht ein prickelnder Run drei bevor. Dessen Gewinner ist eindeutig Thomas Strasser, der seinen 0,580 Sekunden Nachteil mit 1:00,093 in den Siegervorsprung von 268 Tausendsteln verwandelt. Björn Wiebe wird schlussendlich Zweiter, als Dritter komplettiert Canio Marchione das 2-Liter-Podest. Position vier sichert sich Hansi Eller, Fünfter ist Dirk Preisser. Auf dem sechsten Klassenrang ist Norbert Wimmer auch die 2-Liter KW 8V-Trophy Nummer eins. Egidio Pisano beendet das Rennen als Siebter. Nur 65 Tausendstel dahinter fährt Michael Rauch den Briegel Kadett auf Platz acht. Dort ist er zugleich Zweiter der 8-Ventiler Wertung. Lars Heisel (Opel Böhm Kadett 16V) gehört Rang neun und auf der Zehn beendet Ralph Paulick mit seinem VW Golf 1 16V den Wettbewerb. Den dritten Stockerlplatz der KW 8VTrophy holt sich Bernd Ehrle im Krause Kadett, die Ehrenplätze gehen an zwei Ford Escort RS 2000 Piloten: Auf der Vier der „Roten“ ist dies Hans-Dieter Seitz, Fünfter wird Bernhard Lang.

Zwei Diesel hat es 2017 in Mickhausen. Einer davon ist ein VW Golf V R-TDI. Diesen bewegt Karlheinz Meurer auf Platz eins. Der andere Selbstzünder stammt aus Italien, er war in seiner Vorgeschichte in einem Rundstrecken-Cup dabei. Jetzt dient er dem 84 Jahre jungen Senior des gesamten Feldes für flotte Gipfelsprints. Denn nach den zwei gewerteten Läufen liegt Sepp Koller als Zweiter im Alfa Romeo 147 JTD nur 5,2 Sekunden hinter dem Diesel-Gewinner Karlheinz Meurer zurück.

Elf Teilnehmer treten in der Abteilung von 2000 bis 3000 Kubikzentimeter an. Als für uns noch unbekannte Größe ist der Italiener Marco Gramenzi dabei. Im Gepäck hat er einen Alfa Romeo 155 DTM V6 mitgebracht, der nicht nur ein optischer, sondern auch ein akustischer Hochgenuss ist. Der große Nicola Larini hat ihn einst gefahren. Für die Pace an der Spitze sorgen allerdings Mickhausen-Routiniers. Am Samstag sind das in ihren Opel Böhm Kadett C Coupés der Schweizer Josef Koch (TP1) und Günter Göser. Rang drei geht an den BMW M3 E30 von Bernhard Permetinger. Dieses Trio ist innerhalb von 0,252 Sekunden zusammengepfercht. Position vier bezieht Helmut Knoblich im Mini Cooper S, Fünfter ist Marco Gramenzi. Der erste Race-Leader heißt Bernhard Permetinger vor Regenexperte Helmut Knoblich (P2) und Günter Göser auf der Drei. Rang vier schnappt sich im BMW M3 E36 Marcel Gapp, Peppi Koch ist auf der Fünf zu finden. Aber dieser Stand hat keine große Bedeutung. Wie wir nun schon längst wissen bedeutet der zweite Run wegen „Zwei aus Drei“ Neuanfang. Seppi Koch ist Laufschnellster. Vor Bernhard Permetinger (P2) und Günter Göser, der als Dritter nur 229 Tausendstel mehr benötigt als Josef Koch. Der scheint zu allem entschlossen, gast bedingungslos an, ist erneut Klassenprimus, verlässt Mickhausen als Gewinner. In seinem Windschatten sprintet Günter Göser auf Rang zwei. Er fährt im Finallauf bis auf eine Hundertstelsekunde an Peppi Kochs Zeit heran. Helmut Knoblich bleibt Platz vier, Fünfter wird Marcel Gapp. Der KW 8VTrophy Pokal der 3-Liter geht an Karl-Heinz Schlachter und seinen BMW 2002 tii Alpina.

Am Samstagabend kann man die Top-Fünf der Boliden mit mehr als 3 Liter Hubraum mit einem Handtuch zudecken. Sie haben sich nichts geschenkt, sind nur durch 916 Tausendstel voneinander getrennt. Für die ersten drei reicht ein schmaler Gürtel. Wir reden da nämlich nur mehr von 79 Tausendsteln. Ihr wollt nun wissen, wer die Jungs sind? Gerne! Karl Schagerl schont den seit St. Agatha angeschlagenen Motor seines VW Golf Rallye TFSI-R, er fährt nur den ersten Lauf. Das reicht zur Bestzeit. Hinter ihm tobt der Porsche Cup her. Dazu gehören Herbert Pregartner (TP2/911 GT2 R), Nicolas Werver (TP3/997 GT2) und Herbert Stolz im 935 DP II. Fünfter im Bunde ist der Mickhausen-Gesamtsieger von 2016, Romeo Nüssli mit seinem Ford Escort RS Cosworth. Die feuchte Bahn des Sonntagvormittags bedingt Veränderungen. Für die Freunde der Statistik hier die frühe Reihung von eins bis fünf: Romeo Nüssli, Karl Schagerl, Herbert Stolz, Nicolas Werver und Thomas Kessler im Mitsubishi EVO. Und damit zum viel ausschlaggebenderen Ranking in Lauf zwei, das die Basis des weiteren Wettbewerbs bildet. Romeo Nüssli stürmt beherzt zur Bestmarke. Zweiter ist Thomas Kessler, Dritter Nicolas Werver. Der Tscheche Karel Trneny treibt sein Skoda Fabia World Rallye Car zur vierten Zeit, die fünfte gelingt Herbert Pregartner. Karl Schagerl verspürt nun urplötzlich Nachholbedarf und dreht voll auf. Fahrerisch und vielleicht auch den Golf-Ladedruck. Mit dieser Mixtur knallt er die absolut beste TW-Zeit des Wochenendes von 55,774 auf den noch immer schlüpfrigen Asphalt. Aber in der Addition reicht dieses Bravourstück nicht ganz. Denn die geht zu Gunsten von Romeo Nüssli aus, der auf die oberste Stufe des Klassenpodiums klettern darf. Dies tut er in Begleitung von Thomas Kessler (P2) und Karl Schagerl (P3). Um 0,312 Sekunden ist dieser am Sieg vorbeigesegelt. Den Ehrenplatz des Vierten holt sich Karel Trneny, Fünfter ist Nicolas Werver. Herbert Pregartner läuft als Sechster ein, Norbert Handa mit seinem Lancia Delta Integrale als Siebter. Sabine Röck ist auf Klassenrang zwölf mit ihrem VW Golf Turbo die schnellste Dame des Bergrennens Mickhausen.

Holger Hovemann gewinnt im Opel Kadett GT/R Risse V8 5,7 Liter die Gruppe der E2-Silhouetten-Renner unangefochten. Seine Zeiten bringen ihn bis auf Rang 17 im Ranking Over-All nach vorne. Die Division I (TW und GT) gewinnt der 23 Jahre junge französische Shooting-Star Pierre Courroye, der in seinem Heimatland bereits als Bergmeister feststeht, im exotischen McLaren MP4 12C GT3 vor Romeo Nüssli und Thomas Kessler. Karl Schagerl wird in dieser Wertung Vierter, Fünfter ist Karel Trneny. Die besten KW Berg-Cup Vertreter sind in der Division I Herbert Pregartner auf der Sieben und Norbert Handa als Achter. Damit ist die 30. KW Berg-Cup Saison auf der Strecke Geschichte. In Kürze werden die Ergebnisse veröffentlicht, wir gratulieren allen Gewinnern, Platzierten und Aktiven herzlich. Und bedanken uns bei allen Förderern, Gönnern und Unterstützen sowie bei allen KW Berg-Cup Fans und Freunden für ihr Interesse an unseren Rennserien, für ihre Begeisterung für und ihre Treue zum Bergrennsport. Ein Riesendank und ein ganz großes Kompliment geht an alle Veranstalterpartner des KW Berg-Cups und deren Helfer für ihre einmal mehr sehr engagierte Arbeit. Am 4. November werden in Bad Mergentheim die Erfolgreichen dieses Jahres geehrt. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, parallel dazu die für die nächste, für die 31. KW Berg-Cup Saison. Auf die wir uns schon jetzt gemeinsam freuen, auch wenn bis zum April 2018 noch ganz schön viel Zeit ist. Leider!





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