Im Klartext: Wir kümmern uns hier und jetzt um die die Abteilung Performancefactor. Den Beginn macht die mit 16 Teilnehmern stark besetzte 5c. Die stand erneut ganz im Zeichen von Fabian Brügge. Bestzeit im Training und in beiden Race-Heats, das ist seine Erfolgsformel zum souveränen Klassengewinn Nummer neun auf dem BMW E36 325i.

Umsortierungen und Positionswechsel – dergleichen passiert nur hinter ihm. Marken- und Typenkollege Florian Wissing kommt am Übungstag bis auf 0,812 Sekunden an ihn heran, Hannes Menninger bezieht auf BMW E36 318iS Rang drei. Alexander Reder (BMW 318iS) komplettiert das weiß-blaue Spitzenquartett, Lukas Friedrich ist im Ford Fiesta bester Frontantriebsfahrer.

Zum Rennauftakt spurtet Alexander Reder auf die Zwei nach vorne, Lukas Friedrich setzt sich auf die Drei, es folgen Florian Wissing und Hannes Meninger. Im finalen Run haben nur die Plätze eins und zwei Bestand. Florian Wissing attackiert und schafft Podiumsplatz drei, Lukas Friedrich ist Vierter, Ralf Fladung holt im Peugeot 206 RC Rang fünf vor Hannes Menninger und Opel-Astra-Pilot Marc Schmitz. So ganz nebenbei hat Fabian Brügge auch den Klassenstreckenrekord von Nick Mai aus dem Vorjahr regelrecht pulverisiert. Die Messlatte ist jetzt von 1:33,02 auf 1:30,484 gelegt.
Die 5b hält auf Ordnung. Schon am Trainingsende ist das Bild gezeichnet, dass sich zum Rennende unverändert darstellt.

Mit Youngster Moritz Minichberger (Honda Civic Type R) an der Spitze, Alexander Thrun im Renault Clio auf der Zwei und Kira Gerspacher (VW Golf GTI III) als Dritter. Ex-Motorradrennfahrer Roman Ahke pilotiert seinen Opel Corsa B GSI auf Position vier. Auch hier purzelt der Klassenrekord. Der neue Inhaber ist Moritz Minichberger, für ihn werden 1:28,791 festgehalten.
Der Eichenbühl-5a-Samstag zeigt auf den Top-Drei-Rängen einen BMW im Renault Sandwich. Die Zutaten: Bestzeit für Leopold Gast. Mit seinem Clio 4 Cup liegt er 0,596 Sekunden vor Stephan Korbach (323ti E36). Ihm knabbert, lediglich weitere vier Zehntel zurück, Thomas Flik im Clio 3 Cup quasi am Heckblech. Am Sonntag erwischt Stephan Korbach den besten Start, führt 0,919 Sekunden vor Leopold Gast, der seinerseits ein Polster von 1,358 Sekunden auf Thomas Flik aufgebaut hat. Aber die Renault-Jungs sind nicht gewillt, sich dem BMW zu beugen, rauschen am 323ti vorbei. Leopold Gast gewinnt schlussendlich souverän vor Thomass Flik, der den BMW von Stephan Korbach um 32 Hundertstel hinter sich halten kann.

Spiel, Satz und Sieg. So gestaltet Jens Weber (Opel Kadett C Coupé 16V) seinen Auftritt in der 4b. Er liegt immer auf Position eins. Jürgen Gerspacher im VW Golf 1 und Maximilian Gast (VW Golf Turbo) kommen ihm in den Übungsauffahrten am nächsten. Ein Fragezeichen steht hinter Michael Schumacher, von ihm gibt es kein wirklich aussagekräftiges Trainingsresultat. Am Sonntagmorgen zeigt er sich in großer Form, fährt mit seinem VW Polo G60 auf Position zwei, liegt dort 0,536 Sekunden vor Maximilian Gast. Für den kommt es im finalen Heat knüppeldick. Sowohl Local Hero Eric Schlegel (VW Golf V) als auch der Schweizer Michael Heimgartner mit seiner BMW Limousine ziehen an ihm vorbei, holen sich die Positionen drei und vier, Maximilian Gast ist final Fünfter. Und Jürgen Gerspacher? Den hat die Defekthexe nach dem zweiten Training aus dem Verkehr gezogen, er kann auch im Rennen nicht antreten. Notiz am Rande: Die Klassenbestzeit des
zweiten Race-Heats setzt Michael Schumacher, ist dabei 0,446 Sekunden weniger zwischen Start und Ziel unterwegs als Jens Weber.
Internationale Hochspannung ist in der 4a angesagt. Und nein, liebe Leser, es geht für einmal nicht um diplomatische Verwicklungen. Sondern um Top-Racing. Denn es treffen zwei Erfolgsverwöhnte aufeinander. Da ist einerseits, die Schweiz vertretend, Sergio Kuhn, der auf einen Peugeot 308 TCR vertraut. Andererseits Andy Heindrichs, in Belgien geboren und aufgewachsen, jetzt in Deutschland lebend. Er führt momentan die Luxemburger Tourenwagen-Berg-Meisterschaft an.

Sein Renner ist der bewährte Opel Wiebe Corsa A 16V. Der Samstag geht mit einem Vorteil von 0,427 Sekunden für Sergio Kuhn zu Ende. Den halbiert Andy beim Rennauftakt nahezu. Sergio liegt 0,259 Sekunden vorne. Den zweiten Race-Heat gewinnt Andy. Er nimmt Sergio 0,165 Sekunden ab. Das Additionspendel schlägt um winzige 94 Tausendstelsekunden zugunsten von Sergio Kuhn aus. Das, was die beiden gezeigt haben, ist Bergrennsport auf höchstem Niveau. Dritte im Bunde der Podestplätze ist Achim Kreim. Mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 platziert er sich vor Tim Kleinsorg (BMW 325i) und Werner Walser in der Opel Kadett C Limousine.

Der Letztgenannte ist zugleich der 4a KW 8V-Trophy Gewinner. Die harte Auseinandersetzung an der Spitze ist nicht nur rekordverdächtig, sie produziert tatsächlich eine neue Bestmarke. Sergio Kuhn eilt im ersten Race-Heat nach 1:25,045 durch die Ziellichtschranke.
„Ich will mein Heimrennen gewinnen.“ Das war die klare Ansage von Daniel Winkler. Die setzt er im Audi RS3 TCR konsequent um.

Trainingsbestzeit und Schnellster in beiden Wertungsläufen. Das ergibt unter dem Strich nicht nur den klaren Sieg in der 3b, sondern mit 1:23,726 on top auch einen neuen Klassenrekord. Hinter ihm ist es abwechslungsreicher. Marcus Hagmann setzt sich am Samstag und im ersten Run am Sonntag mit seinem Seat Leon Mk 3 auf Position zwei. Im zweiten Race-Heat schlägt aufgrund der Verhältnisse die Stunde der Turbo-Allradler.

Mit ihren Subaru Impreza WRX STI machen Christian Fouquet und Pascal Ehrmann im wahrsten Sinne des Wortes Boden gut, gehen an Marcus Hagmann vorbei auf die finalen Plätze zwei und drei. Fünfte wird Sabine Göhrig (Ford Focus ST) vor Karl-Heinz Müller im BMW M140i.
Das 3a Podium ist eine reine Porsche Angelegenheit. Der Übungstag verspricht einen heißen Fight um den Klassensieg. Denn Rainer Noller (991.1 GT3 Cup) hat als Zweiter nur 44 Tausendstel Rückstand auf Florian Hess im 997 GT3 Cup.

Dritter ist Albert Vogt mit seinem 997 GT3. Rennlauf eins geht an Florian Hess. Er liegt 0,857 Sekunden vor Rainer Noller. Der wirft jetzt seine ganze Routine und Erfahrung in die Waagschale, wird als einziger seiner Klasse im Finale schneller. Das ist der Sieg für ihn, 1,271 Sekunden vor Florian Hess. Albert Vogt bleibt auf der Drei, Vierter wird Manfred Scheubeck im VW Scirocco 3 R.
Die acht Fahrer der 2a kommen aus vier Nationen. Mit dabei ist auch der schnellste Tourenwagenpilot des Vorjahres, Thomas Strasser im VW Minichberger Corrado R Turbo. Und wie üblich ist der Tiroler nicht nur dabei, sondern auch ganz vorne dran. Sein Sieg ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Mikko Kataja ist im Training und in der ersten Auffahrt sein engster Verfolger. Hinter seinem Toyota Starlet V8 liegt am Samstag Holger Hovemann. Der musss sich aber schweren Herzens noch vor dem Rennen mit einem Antriebswellenschaden an seinem Lamborghini Huracan ST Evo 1.5 abmelden. Seine Position drei übernimmt in Lauf eins Charles Valentiny mit seinem bärenstarken Subaru Impreza STI. Im zweiten Run nutzt der Luxemburger die Gunst der Bedingungen und die Vorzüge seines Allradantriebes und geht noch um 0,171 Sekunden an Mikko Kataja vorbei. Damit ist das internationale Podium komplett. Bestehend aus den Nationen Österreich, Luxemburg und Finnland. Auch Rang vier geht ins Großherzogtum. Geholt von Michel Fernandes im Porsche 992 GT3 Cup. Rang fünf bleibt in Deutschland. Dafür sorgt Sebastian Kühn mit seinem BMW 1M GTR.
Bei den E2-Silhouette-Rennern ist Marco Farrenkopf im Silver Car S2 Evo leider als Alleinunterhalter unterwegs. Was seiner Motivation keinen Abbruch tut. Das beweist sein neunter Rang in der Gesamtwertung klar und deutlich.
Bleibt noch der Blick auf die Tourenwagen-Gesamtwertung. Auf den Plätzen eins bis drei entspricht diese voll und ganz dem 2a-Podest. Will heißen: Thomas Strasser vor Charles Valentiny und Mikko Kataja. Gefolgt vom Top-Duo aus der 3a in Form von Rainer Noller und Florian Hess.
Damit liebe Leser, sind wir mit der Berichterstattung wieder am Aufholen. Der St. Agatha Report und die Vorschau auf das große Finale in Mickhausen werden zügig folgen.
Uli Kohl, 29.09.2026
Wir hatten die Nachlieferung des sportlichen Teils des 57. Bergrennen Eichenbühl versprochen. Was wir natürlich einhalten.
Das fangen wir mit Vollgas an. Mit dem Blick in den NSU-Bergpokal, der seine große 25-Jahre-Party abhielt. Mit einem großen Platz im Fahrerlager, wo es nicht nur die gewohnten Bergpokal-Renner zu bestaunen gab, sondern auch seltene Derivate und Autos von Gästen, die zum Teil von weither angereist waren. So wie zum Beispiel Erwin Mandl aus der Steiermark. Nach dem Training wurde das alles als Korso auf der Rennstrecke präsentiert. Eröffnet wurde das Feierwochenende übrigens bereits am Freitagabend mit dem Fußballspiel NSU-Bergpokal gegen KW Berg-Cup.

Leider war kein DFB-Talentscout vor Ort. Denn einige Teammitglieder bewiesen, dass sie mit ihren Füßen weit mehr können, als Pedale bedienen. Der Endstand des Matches mit Drive und Elan lautete 2:1 für den KW Berg-Cup. Über eine Revanche wird bereits nachgedacht.

So, nach dem Feier- der Rennbericht. Die Abordnung der Neckarsulmer Heckmotor-Flitzer ist mit 14 Startern stark vertreten. Die jüngere Fahrergeneration gibt das Tempo vor. Die Poleposition schnappt sich Korbinian Gast 0,335 Sekunden vor Jannik Hofmann und Christian Hindmarsh. Am Renntag dreht sich die Reihung an der Spitze. Jannik Hofmann ist in beiden Race-Heats der schnellste Pilot, er gewinnt in der Addition beider Wertungsläufe 1,983 Sekunden vor Korbinian Gast und Christian Hindmarsh.

Auf Position vier taucht in Form von Dieter Kohl bereits der Beste der Klassik-Wertung auf, Fünfter wird final Andreas Kuhnert. Rang zwei der Klassiker sichert sich Wolfgang Weigert, gefolgt von Sascha Dopieralski und Roman Szott.
Die Gruppe Klassik der vor 1999 gebauten Tourenwagen beginnt mit den 1150ern.

Hier darf sich Tobi Stegmann mit seinem Schneider Audi 50 im Training über die Bestzeit freuen. Im Rennen dreht allerdings Jürgen Hessberger im Fiat 127 Sport Martini Racing die Reihung um, gewinnt vor Tobias Stegmann und Rolf Rauch mit seinem Fiat 128 Rally. Vierte ist im Fiat 850 Spezial Jennifer Kaufel-Meier. Alle Autos sind 8-Ventiler. Da aber Jürgen Hessberger 2026 nicht in den KW Berg-Cup eingeschrieben ist, heißt die KW 8V-Trophy Besetzung Tobi Stegmann, Rolf Rauch und Jennifer Kaufel-Meier.

Stolzes Nennergebnis ebenfalls in der 1,4-Liter-Klasse. 17 Fahrzeuge nehmen das Training auf. Wenig überraschend setzt Armin Ebenhöh mit dem VW Minichberger Scirocco 16V die Bestmarke. Teil zwei der imaginären ersten Startreihe beansprucht 8-Ventiler-Pilot Nils Abb (VW Schneider Polo 2) für sich. An seinem Heckdiffusor klebt der Schweizer Gast Andreas Helm im ex-Franz-Weißdorn VW Polo 16V. Ihm fehlen auf Nils lediglich zwei Zehntelsekunden. Rennlauf eins prägen zwei Dinge: Thomas Pröschel schaltet auf Angriffsmodus, sprintet im VW Schneider Corrado 16V auf Position zwei nach vorne, liegt dort 2,009 Sekunden hinter Armin Ebenhöh zurück. Andreas Helm schiebt sich an Nils Abb vorbei. Er ist nun Dritter, Nils Vierter.

Das Spitzentrio Ebenhöh – Pröschel – Helm hat auch im Finale Bestand. Dahinter gibt es noch Änderungen. Florian Hübel gelingt mit einem fulminanten zweiten Run der Sprung auf Platz vier, schiebt damit Nils Abb auf Position fünf zurück. Die Top Ten komplettieren Thomas Kohler im Fiat X1/9 16V, Thomas Grimm (VW Schneider Polo 1 16V), Jörg Davidovic mit seinem NSU TT 16V, Colin Lohmann im VW Selfmade Polo 1 16V und Simon Markert (VW Schneider Polo 8V). Nils Abb steht auf dem 1400er KW 8V-Trophy Podest in der Mitte oben, flankiert von Simon Markert als Zweitem und Frank Lohmann (VW Polo 86C) als Drittem.
Die 1,6-Liter sortieren sich in Rennlauf eins so, wie das Training geendet hat. Hans Peter Eller sorgt mit seinem Opel Kadett C Coupé 16V für die schnellsten Zeiten, gefolgt von Tobias Auchter (Opel Corsa A GSI 16V), Robert Maslonka im VW Polo 86C G60 und Ronny Hering mit seinem nach Gruppe 2 Regeln aufgebauten VW Scirocco.

Leider hat die böse Defekthexe einen kleinen Abstecher nach Eichenbühl unternommen. Was bewirkt, dass sich Tobias Auchter und Ronny Hering für den zweiten Durchgang abmelden müssen. Damit Klassensieg für Hansi Eller und Rang zwei für Robert Maslonka.
Zwei Opel Kadett C Coupés bestimmen das Geschehen in der Abteilung bis 2000 Kubikzentimeter. Das sind Bernd Ehrle im Minichberger Kadett und Lars Heisel mit seinem Böhm C Coupé, beides sind 16-Ventiler. Im Training und ersten Race Heat ist Marvin Ruwe (VW Minichberger Golf 1 GTI 16V) als Dritter der nächste Verfolger des Opel-Duos. Dies ultraknapp, 0,214 Sekunden vor Werner Weiss mit seinem Ford Escort RS 1800. Im zweiten Lauf zieht Routinier Werner Weiss am Youngster Marvin Ruwe vorbei.

Damit ist der Endstand auf den ersten vier Rängen hergestellt. Auf Position fünf ist Michael Rauch im Opel Briegel Kadett bester Pilot eines Fahrzeugs mit 8-Ventil-Motor. Direkt hinter ihm laufen seine 8V-Kollegen Johann Hatezic (Opel Ascona B Frank) und Michael Dandl mit seinem BMW der E30 Baureihe ein.
Bis 3000 Kubikzentimeter sieht alles nach einem ungefährdeten Erfolg für Alexander Wolk im VW Golf 2 Minichberger aus.

Er gewinnt das Training und Race-Heat eins, hat da jeweils einen beruhigenden Vorsprung auf Thomas Claus (Opel Kadett C Coupé 16V). Diesem folgt im Windschatten Marcel Gapp mit seinem BMW M3 E36. Der Abstand beträgt 0,197 Sekunden. Marcel legt daraufhin noch eine Schippe nach, zaubert mit 1:27,846 die klare Klassenlaufbestzeit auf das Eichenbühl-Parkett. Mit seinem Sturmlauf kommt er noch bis auf 0,133 Sekunden an Alexander Wolk heran, wird damit final Zweiter vor Thomas Claus. Auf Rang vier ist Felix Bürker (Opel Frank Kadett C Limo) Gewinner der 3-Liter KW 8V-Trophy.
Die Klasse über drei Liter Hubraum ist fest in Schweizer Hand. Vanessa Zenklusen gibt im Subaru Impreza Type R die Pace vor. Dahinter duellieren sich Thomas Schmid (BMW E30) und Marc Längerer mit seinem VW Weißdorn Scirocco um Position zwei und drei.

Thomas Schmid liegt nach der ersten Wertungsauffahrt knappe 0,92 Sekunden vor Marc Längerer. Der Letztgenannte wandelt diesen Rückstand im Finale auf einen Vorsprung von 0,905 Sekunden um. Damit ist er Zweiter vor Thomas Schmid.
Damit ist der Überblick über die Gruppe Klassik komplett, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde. Zeitnah folgt der Bericht über die Gruppe der nach Performancefactor-System eingeteilten Fahrzeuge. Im Anschluss daran gibt es dann den St. Agatha Rennbericht sowie eine Vorschau auf Mickhausen.
Uli Kohl, 28.09.2026
Über das Teilnehmerfeld und dessen Zusammensetzung haben wir uns ja bereits im Vorbericht zum Klassiker auf der 3,050-Kilometer-Strecke unterhalten. Der Samstag startete bei stabilem Wetter sogar kurz vor acht Uhr, drei Trainingsläufe konnten in einem sehr ansprechenden zeitlichen Rahmen durchgeführt werden. Dass dies trotz der hohen Teilnehmerzahl problemlos über die Bühne ging, lag auch daran, dass die Rennleitung für die dritte Übungsauffahrt den im DMSB-Bergreglement für 2026 neu eingefügten Joker zog, der auf eine Rückführung mit Rot gestoppter Autos verzichtet. Statt wieder nach unten setzen diese einfach nach der Freigabe durch Rennleitung und Sportwarte ihre Fahrt nach oben fort. Was mehrmals vorkam und den Ablauf absolut beschleunigte, so dass genügend Raum zur Präparierung der Fahrzeuge für den Renntag sowie zum Miteinander im Fahrerlager blieb. Und, zumindest für alle die, die es wollten, auch für einen Besuch im großen Festzelt.
Auch der Rennsonntag startete zügig, allerdings noch mit feuchten Flecken und vor allem deutlich niedrigerer Asphalttemperatur, was einige Dreher und Vorfälle nach sich zog. Zum Glück alles nicht so schwerwiegend. Bis eine sehr ernste medizinische Hilfeleistung im Zuschauerbereich nötig wurde. Mit Reanimation, Stabilisierung der betroffenen Person und Transport zum Hubschrauberlandeplatz in Eichenbühl. Bis die Rettungskräfte anschliessend ihre Positionen wieder bezogen und die Fahrzeuge einsatzfertig gemacht hatten, waren zwei Stunden verstrichen. Dank allerschnellster Hilfeleistung und einer perfekt funktionierenden Rettungskette geht es dem Patienten nach unserem Kenntnisstand den Umständen nach entsprechend gut.
Dieser Vorfall in Kombination mit einer durch einsetzenden Regen unumgänglichen Unterbrechung zum Reifenwechsel strapazierten den Zeitplan enorm. Was zur Folge hatte, dass die Rennleitung den dritten Wertungslauf absagte. Diese absolut richtige Entscheidung wurde früh getroffen und sofort klar kommuniziert. Die letzte Talfahrt unternahm das gesamte Feld gemeinsam in einer Gruppe, durfte sich dabei über den Beifall vieler begeisterter Zuschauer freuen. Die Siegerehrung des 57. Bergrennen Eichenbühl des MSC Erftal e.V. im AvD startete bereits um 17:30 Uhr. Wie immer bei bester Stimmung im voll besetzten, applaudierfreudigen, großen Festzelt. Bei diesem Abschluss war deutlich zu spüren, wie sehr die komplette Ortschaft Eichenbühl mit allen ansässigen Vereinen hinter ihrem Rennen steht. Es ist schön, dies miterleben zu dürfen.
Noch ein Wort in eigener Sache: Wegen Urlaub des Autors hat der Rückblick auf Eichenbühl ungebührlich lange gedauert. Und er ist auch noch nicht vollständig, weil der Blick auf den Sport fehlt. Wer live vor Ort oder im Stream dabei war, kennt die Ereignisse und Resultate ohnehin. Die Ergebnisse und Zwischenstände aller Serien und Meisterschaften sind easy nachzulesen, einfach hier den Link klicken. Was jetzt nicht bedeutet, dass das Geschehen auf der Strecke für immer unbeleuchtet bleibt. Es wird zeitnah darauf zurückgeblendet werden.
Und natürlich wollen wir noch kurz nach vorne schauen: Für den KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal sind noch das NOBLEND Autobergrennen Esthofen – St. Agatha in Oberösterreich und das 43. ADAC Bergrennen Mickhausen zu absolvieren. Die letztgenannte Veranstaltung ist dann nicht nur das Finale der Serien des Berg-Cup e.V., sondern auch der Abschluss der Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft. All das wird sich in einem kurzen Zeitraum abspielen. St. Agatha steht vom 25. bis 27. September im Programm, Mickhausen folgt eine Woche später.
St. Agatha, wie das nur 45 Kilometer von Passau aus die Donau abwärts gelegene Rennen kurz genannt wird, zählt auch zum tschechischen Championat sowie zur FIA-Zonenmeisterschaft für Central Europe. Genannt haben dafür 220 Teilnehmer aus 11 Nationen, das Feld reicht vom historischen Steyr-Puch bis zum Nova Proto NP01 HondaTurbo. Das Training beginnt Samstagmittag mit zwei Durchgängen, einen weiteren gibt es am Sonntagvormittag. Danach fallen die Entscheidungen in zwei Rennläufen. Erstmals wird es von St. Agatha einen professionellen Livestream geben.
Und bitte denkt daran, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde: Nach Mickhausen ist Schluss mit Livegenuss bis Ende April 2027. Da wäre es doch gut, die Tanks zuvor nochmals aufzufüllen. Dazu laden wir euch herzlich ein, wir freuen uns auf euch!
Uli Kohl, 22.09.2026
Inklusive des 57. Bergrennen Eichenbühl sind in der 38. KW Berg-Cup und 25. NSU-Bergpokal Saison nur mehr drei Rennen zu absolvieren. Die Punktekontos können danach nur mehr in St. Agatha (25.-27.09.) und Mickhausen (02.-04.10.) aufgefüllt werden.
Die Organisatoren des MSC Erftal e.V. im AvD dürfen sich über ein richtig gutes Feld von 153 Rennautos freuen, das 31 auf Gleichmäßigkeit fahrende Teilnehmer noch weiter aufstocken. Der Löwenanteil von 131 Nennungen ist für die Tourenwagen-Division 1 abgegeben worden, 86 davon kommen von Aktiven des Berg-Cup e.V. Exakt aufgeschlüsselt sind das 13 Fahrzeuge im NSU-Bergpokal, 35 gehören in die KW Berg-Cup Division Performancefactor (Pf) und 38 in die Abteilung Klassik. Aus diesen Zahlen lässt sich herauslesen, dass alle in den Wertungen vorne Liegenden noch einen Angriff auf weitere Verbesserung ihrer Position starten. Ein Fahrer plus zwei Teams können den kommenden Events allerdings relativ gelassen entgegen sehen. Weil sie bereits acht echte Top-Ergebnisse ihr Eigen nennen können. Und acht ist sowohl im NSU-Bergpokal als auch im KW Berg-Cup die magische Nummer. Fangen wir mit den NSU an: Jannik und Steffen Hofmann sind hier einmal mehr das Spitzenteam. Allerdings steht noch der von den Regeln geforderte Renneinsatz von Steffen aus, dieser wird höchstvermutlich in St. Agatha stattfinden. Und er muss funktionieren, um den Erfolg endgültig auf Nummer sicher zu haben. In der KW Berg-Cup Division Pf hat Fabian Brügge im BMW E36 325i schon achtmal seine Klasse gewonnen. Der 24-Jährige kann maximal noch Nuancen an seinem Zählerstand verbessern. Neben der Division Pf führt er auch die Rookie- und Youngsterwertung souverän an. Ganz ähnlich ist die Situation im Klassik-Lager. Das Team Armin Ebenhöh / Tobias Mayer (VW Minichberger Scirocco 16V) kann mit sieben Siegen und einem zweiten Platz in ihrer 1400er-Klasse aufwarten. Also darf man auch hier gratulieren.
Bevor wir uns jetzt zu sehr in Punkte und Ranglisten verlieren, kehren wir kurz nach Eichenbühl zurück. Zu einem Event, in das die komplette Ortschaft mitsamt ihren Vereinen involviert ist. Mit Verkauf, Kuchentheke und großem Festzelt, in dem auch die Siegerehrung vor vollem Haus bei bester Stimmung stattfindet. Aber bevor die in Szene geht, ist die 3,050-Kilometer Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach zu absolvieren. Am Samstag zum Üben mindestens dreimal. Das heißt, wenn es gut läuft, vielleicht auch viermal. Dazu behält man sich vor, im dritten Training mit Rot gestoppte Autos nicht zurückzuführen, sondern vom Standplatz aus weiter nach oben zu schicken – eine sehr interessante Variante! Für den Rennsonntag sind drei Auffahrten gesetzt, aus denen die zwei besten Zeiten zur Wertung herangezogen werden. Los geht es morgens jeweils um 08:00 Uhr. Oder, wenn alles rechtzeitig fertig ist, gerne auch ein paar Minuten früher. Der Wetterfrosch ist zurzeit mit den Erftalern verbündet und quakt von trockener Piste und angenehmen Temperaturen zum Genießen. Völlig egal ob am Start, in der W&K Kurve, dem Crew-Knüttel-S, der Suzuki Kurve, der Klinge sowie der Honda-, Lackie- und Zielkurve. Nach Ende des Trainings gibt es noch eine tolle Zugabe im Crew-Knüttel-S. Dort werden die drei schnellsten Piloten des Tages geehrt und interviewt.
Kurz vor dem Saisonende sei es erlaubt, noch einen kurzen Blick auf die Deutsche Automobil-Berg-Meisterschaft (DBM) zu werfen. Die es ja 2026 doppelt gibt, einmal für Touren- und einmal für Sportwagen. Für beide Sparten gibt es nur ein einziges Streichresultat, was die Sache bei zurzeit noch zwei ausstehenden Wettbewerben echt prickelnd und noch nicht endgültig entschieden gestaltet. Bei den Autos mit Dach sind die Top-Titelanwärter Fabian Brügge und Jannik Hofmann. Sie sind nur durch drei Punkte getrennt. Weitere acht Zähler zurück besitzt auch Jens Weber (Opel Kadett C Coupé 16V) noch reelle Chancen auf Verbesserung. Alle weiteren Teilnehmer haben sich bereits einen kleinen Respektabstand eingehandelt. Werner Weiss (Ford Escort RS 1800), Andy Heindrichs im Opel Wiebe Corsa und Thomas Flik (Renault Clio 3 Cup) halten noch Kontakt nach vorne. Wobei es im Feld der Verfolger untereinander höllisch knapp zugeht. Im Bereich Sportwagen werden es der momentane Leader Bastian Voss (Tatuus Formula Master / Osella PA 2000 Evo), Benjamin Noll (Osella PA 30 / FA 30) und Marco Lorig mit seinem Tatuus Formula Master unter sich ausmachen, wer 2026 den Titel holt.
In Anbetracht der Informationen im Text sollte es für euch, liebe Anhänger des flotten Gipfelsprints und Fans des NSU-Bergpokals und KW Berg-Cups nun nur mehr eine Sache zu erledigen geben: Nämlich Karte oder Navi zur Hand zu nehmen und eine passende Route nach Eichenbühl herauszusuchen. Ihr wisst ja, es ist richtig zentral gelegen. Und wenn wir euch bisher immer noch nicht von „live ist live“ überzeugen konnten, haben wir noch ein Ass im Fahreranzugärmel. Am Freitagabend ab etwa 18:30 Uhr wird Fußball gespielt. Die Traumpaarung lautet: NSU-Bergpokal gegen KW Berg-Cup. Das gab es vor vielen, vielen Jahren schon in ähnlicher Form. Als Teil des 25-Jahre-Jubiläums des NSU-Bergpokals lebt es nun am damaligen Schauplatz wieder auf. Nun, überzeugt? Ja? Das ist genial, wir freuen uns auf euch, sichert euch rechtzeitig die besten Plätze. Am Fußballfeld und an der Strecke.
Uli Kohl, 06.09.2026
Eines war von Anfang an klar: Große Verzögerungen und Unterbrechungen kann sich das Automobil Bergrennen Oberhallau 2026 nicht leisten. Denn über 250 zum Training zugelassene Fahrzeuge sind ganz einfach eine riesige Herausforderung. Dessen voll bewusst wurde der Start sowohl am Trainingssamstag als auch am Rennsonntag auf 07:30 Uhr festgelegt. Dagegen legte allerdings Petrus Protest ein. Bereits am Freitagvormittag schickte er Starkregen, verbunden mit heftigem Wind, dem nicht alle Zelte und Pavillons gewachsen waren. An vielen Standplätzen wurden zunächst Besen und Wasserschieber zum gefragtesten Werkzeug.

Als Spätfolge der Niederschläge lag am Samstagmorgen dichter Nebel über der 3-Kilometer-Strecke, was eine Startverschiebung bedingte. Trotzdem gelang es den Verantwortlichen des Vereins Pro Bergrennen Oberhallau, alle drei geplanten Probeläufe durchzuziehen. Mit der Zeit hielten Sonnenschein und – besonders sonntags – hohe Temperaturen Einzug. Der Race-Day, an dem es im Vergleich zum Training mehr und auch länger währende Vorfälle und Unterbrechungen gab, begann um 07:25 Uhr. Was nichts daran zu ändern vermochte, das Jury und Organisationskomitee am Nachmittag die Reißleine zogen und entschieden, den dritten Wertungslauf abzusagen. Womit an Stelle von „die besten zwei aus drei“ beide durchgeführten Rennläufe zur Wertung herangezogen wurden. Was dabei heraus kam, das wollen wir uns nun für den NSU-Bergpokal und die KW Berg-Cup Klassen miteinander anschauen.
Zuerst erklimmen wir den von Weinreben malerisch eingebetteten Oberhallauer Berg luftgekühlt, verlassen uns auf Heckmotor und Hinterradantrieb. Jannik Hofmann ist hier einmal mehr die Messlatte, kontrolliert das Tempo und gewinnt souverän. Enger, viel enger geht es im Verfolgerfeld zu. In dem sich Thomas Krystofiak mit seiner 1200C-Version, gerne auch Reiselimousine oder Langschnauzer genannt, als sicherer Zweiter etabliert. Zum Trainingsende und im ersten Race-Heat beansprucht Christian Hindmarsh in seinem erst zweiten Saisonrennen Rang drei für sich. In der zweiten Auffahrt unterläuft ihm ein Kunstfehler, der ihn – mangels Lauf drei – auf Finalplatz fünf zurückwirft. Walter Voigt übernimmt Endposition drei. Und auch Uwe Schindler schlüpft noch an Christian vorbei, beendet sein Oberhallau Wochenende als Vierter. Bester Klassiker ist in Oberhallau Walter Voigt vor Klaus Betten.
Fahren wir jetzt ein Stück bei der KW Berg-Cup Division Klassik mit. Sprinten mit ihnen zum Reservoir, schlängeln uns zur Tarzan, spurten weiter zur Brotlaube und biegen dann in den Hinteren Berghöfen links ab Richtung Ziel. Der Beginn ist Sache der 1400er, die mit elf Autos stark vertreten sind. Die Positionen vier bis eins des Rennens entsprechen dem Trainingsergebnis. Eine Veränderung gibt es nur auf Platz fünf. Den bezieht Colin Lohmann mit seinem VW Selfmade Polo 16V 1300. Nach den Probeheats war auf diesem Rang noch Jasmin Merkert zu finden, die sich mit ihrem VW Schneider Polo 8V wegen Motorproblemen leider für das Rennen abmelden muss.
Die Podiumsbesetzung bilden Sieger Tobias Mayer im VW Minichberger Scirocco 16V, flankiert von Ronnie Bucher (VW Schneider Corrado 16V) als Zweitem und Thomas Kohler mit seinem Fiat X1/9 auf Rang drei. Damit hier nicht der Eindruck entsteht, es wäre langweilig gewesen: Nach Rennlauf eins lagen die Plätze drei bis sechs innerhalb von 2,507 Sekunden. Auf Klassenrang sieben ist Youngster Luca Fuchs im VW Schneider Polo erstmals 1,4-Liter KW 8V-Trophy Gewinner.
Bange Momente gab es um René Christall. Er kam ausgangs Reservoir mit seinem Simca Rallye 2 von der Strecke ab und landete in einem Feld. Renés Bergung dauerte, da er sich beim Unfall Verletzungen an beiden Beinen zugezogen hatte und der Simca im Frontbereich stark verformt war. Wir wünschen ihm einen guten Verlauf seiner Wiederherstellung. Dass er eine Rückkehr auf die Rennstrecke plant, hat er schon öffentlich bekannt gegeben. Drücken wir ihm die Daumen dazu!
Die 1,6-Liter-Abteilung zeigt sich klar sortiert. Die Nummer eins ist im Opel Spiess Corsa A Tobias Auchter. Er gewinnt klar vor Robert Maslonka im aufgeladenen VW Polo 86C G60 und Ronny Hering im 8-Ventiler VW Scirocco 1, der komplett nach den Regeln der früheren Gruppe 2 aufgebaut ist.
Jetzt rufen wir die Klasse bis 2000 Kubikzentimeter auf. In dieser ist Bernd Ehrle der Favorit. Mit seinem Opel Minichberger C Kadett Coupé wird er dieser Rolle vollauf gerecht, setzt sich in Training und Rennen klar durch.
Mehr Spannung verspricht beim Studium der Übungszeiten der Fight um Platz zwei. Denn Marvin Ruwe und Werner Weiss liegen relativ eng zusammen. Doch aus dem Duell wird leider nichts. Der ansonsten so zuverlässige VW Minichberger Golf 1 GTI 16V quittiert in beiden Race-Heats noch vor dem Reservoir den Dienst. Geht einfach aus und lässt sich nicht mehr starten. Damit ist Werner Weiss (Ford Escort RS 1800) alleine klarer Zweiter. Johann Hatezic pilotiert den Opel Ascona B Frank auf Podestplatz drei, gewinnt zusätzlich die 2-Liter KW 8V-Tropphy Wertung. Vierter wird mit seinem Kadett C City Gaststarter Mario Laufer.
Hubraum und Anzahl der Ventile sowie Zylinder sind offensichtlich mit die Kriterien, nach denen sich die Autos bis 3000 Kubikzentimeter sortieren. Marcel Gapp ist hier der Spitzenreiter.
Der Motor seines BMW M3 E36 verfügt über 2990 ccm, 24 Ventile und sechs Zylinder. Für Platz zwei bedarf es eines 16V-Triebwerks mit 2499 Kubik aus vier Zylindern. Installiert in das Opel Kadett C Coupé von Thomas Claus.
Im Renner von Roland Christall (Opel Kadett C Limousine Frank) gibt es sogar einen Kubikzentimeter mehr, also 2500. Auch vier Zylinder sind vorhanden. Beim Zählen der Ventile kommen wir auf acht. Somit kennt ihr jetzt alle Klassenplatzierungen inklusive des KW 8V-Trophy Resultates.
Über 3 Liter führt Marc Längerer erstmals in dieser Saison seinen VW Weißdorn Scirocco GTI Turbo zu einem KW Berg-Cup Rennen aus. Leider ist er in die Rolle eines Alleinunterhalters ohne Mitspieler gedrängt, heftet Poleposition und Rennsieg an seine Fahnen.
Hubraum sowie die Anzahl von Zylindern und Ventilen rücken von jetzt an in den Hintergrund. Will heißen: Wir kümmern uns jetzt um die Division Performancefactor, steigen hier mit der 5c ein. Das spätere Podium kristallisiert sich früh heraus. Die Beteiligten heißen Fabian Brügge (BMW E36 325i), Helmut Knoblich im Citroen C2 und Marc Schmitz im Family-Opel-Astra GSI 16V). In der aufgeführten Reihenfolge laufen sie auf den Plätzen eins bis drei ein. Die Ränge vier und fünf gehen an Rookie Marco Wöhr im Opel Astra F GSI 16V und Klaus Rothdauscher mit seinem Citroen C2, der vor dem Umbau auf Berg durch ART ein Rallyeauto der Kategorie R2 Max war.
Leicht zu überblicken ist die 5b. Auf dem Klassen-Thron hat sich Youngster Moritz Minichbeger mit seinem Honda Civic Type R festgesetzt, als Kronprinz agiert Alexander Thrun im Renault Clio 2 Cup. Den erweiterten Hofstaat bildet ex-Motorrad-Racer Roman Ahke mit seinem Opel Corsa B GSI 16V.
Die 5a sieht die Auseinandersetzung zweier ex-Cup Renault Clio. Wobei das jüngere Auto, der Clio 4 mit seinem 1,6-Liter-Turbomotor, sich gegen den 2000-ccm-Sauger im Clio 3 durchsetzt. Youngster Leopold Gast steuert des Gewinnerfahrzeug, siegt vor Routinier Thomas Flik.
Als Opel-Trio zeigt sich die 4b. Trumpf-Ass und Sieger ist hier Jens Weber im Kadett C Coupé 16V vor Stefan Schäfer mit seiner Kadett C Limousine, mit der er zugleich 4b KW 8V-Trophy Sieger ist. Rang drei sichert sich im Kadett C Coupé Josef Faber.
Achtung, Hochspannung! Wo? Im Duell zwischen Andy Heindrichs (Opel Wiebe Corsa 16V) und Ralph Paulick mit seinem VW Golf 1 Minichberger natürlich. Das Training sieht Andy um 1,173 Sekunden im Vorteil. Im ersten Race-Heat dampft Ralph den Abstand bis auf 125 Tausendstelsekunden ein. Mangels drittem Lauf entscheidet der zweite. Schlussendlich sichert sich Andy Heindrichs ganze 2,153 Sekunden vor Ralph Paulick Platz eins. Die Ränge drei und vier gehören 8-Ventilern in der Reihung Karl-Heinz Schlachter im BMW 2002tii Alpina und Werner Walser mit seiner Opel Kadett C Limousine.
Einer vorneweg, gefolgt von zwei Kampfgruppen. So die Einleitung zur 3b. Derjenige vorneweg ist Daniel Winkler im Audi RS3 TCR. Dahinter beharken sich zwei Subaru Impreza WRX STI. Die Piloten dazu heißen Christian Foquet und Pascal Ehrmann. Nach dem ersten 3-Kilometer-Sprint liegt Christian 0,808 Sekunden vor Pascal. Im zweiten Run kann Christian den Abstand auf 2,089 Sekunden ausbauen. Damit sind Rang zwei und drei geklärt. Verfolgergruppe zwei bilden zwei total unterschiedliche Autos. Wir stellen vor: Den ex-TCR Seat Leon Mk 3, der aktuell mit einem 2-Liter-16V-Saugmotor bestückt ist, gefahren von Marcus Hagmann.
Und dazu den BMW M140i, ausgerüstet mit einem 3-Liter-Sechszylinder-Turbo-Treibsatz, der knapp 500 PS und mindestens ebenso viele Newtonmeter auf die Kurbelwelle stemmt. Handicap des Weiß-blauen ist sein Gewicht von etwa 1,5 Tonnen. Womit er gut 600 Kilogramm mehr mit sich herumschleppen muss als der Seat. Aber bevor wir jetzt eventuell zu tief in den Bereich Technik abdriften, hier das Ergebnis: Platz vier für Marcus Hagmann im Seat und Rang fünf für BMW-Pilot Daniel Müller.
Zum dritten Mal nach Schotten und Hauenstein bereichert Rainer Noller mit seinem Porsche 991.1 GT3 Cup ein Bergrennfeld. In der 2b teilt er das Schicksal von Marc Längerer, ist alleine unterwegs. Was den Top-Rallyefahrer keineswegs davon abhält, beeindruckende Zeiten auf das Oberhallau-Asphaltband zu legen.
In der 2a ist der frisch vermählte Holger Hovemann mit seinem Lamborghini Huracan ST Evo 1.5 nicht zu schlagen. Final gewinnt er etwas über 6 Sekunden vor Michael Weber, der im Audi 80 Quattro Turbo mit hervorragenden Zeiten im Startsektor eins aufwartet. Respekt davor und vor seiner superlangen Anreise aus Geestland, die je nach gewählter Route mindestens 850 Kilometer beträgt.
Damit seid ihr nun mit den aktuellen Resultaten aus Oberhallau versorgt, liebe NSU Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde. Das Finale ist in unseren beiden Serien eröffnet. Ab Eichenbühl (11.-13.09.) werden wir uns auch mit den Ständen in den Klassen-, Gesamt- und Sonderwertungen befassen. Damit wir gut informiert nach St. Agatha (25.-27.09.) und am darauffolgenden Wochenende (02.-04.10.) nach Mickhausen reisen können. Bitte streicht euch – falls nicht ohnehin schon erledigt – all diese Termine im Kalender ganz dick rot an. Danke dafür!
Uli Kohl, 03.09.2026
Die Überschrift zu den Ereignissen beim „58. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ lässt sich am besten anhand der in die Borgloher Schweiz vergebenen Prädikate FIA European Historic Hill Climb Championship (EHHCC), Deutsche Automobil-Berg-Meisterschaft (DBM), Belgische Berg-Meisterschaft, KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal erklären. Und fortsetzen mit 112 auf Bestzeiten rennenden Aktiven aus zwölf Nationen. Zu denen sich weitere 25 Teilnehmer der Osnabrücker Erfindung E-Mobil Berg-Cup gesellten, der im GLP-Modus 2, also gemäß fest vorgegebener Sollfahrzeiten, ausgetragen wurde. Ein Auto davon, der brandneue Opel Mokka GSE Rally, wurde übrigens vom derzeit Dritten der Junior European Rally Championship, dem Saarländer Timo Schulz, pilotiert. Das nicht übergroße Rennfeld glänzte mit Qualität. Und eben mit Internationalität. Gelungene Beigaben wie Welcome-Abend, Pressekonferenz, professioneller Livestream, gigantischer VIP-Bereich plus umfassendes Show- und Rahmenprogramm rundeten das Motto „Cars & Fun“ passend ab. Wahre Scharen von Zuschauern honorierten die Vorarbeit der Mannschaft des MSC Osnabrück. Gemäß verschiedener Quellen sollen es über das Wochenende (07.-09.08.) rekordverdächtige knapp 40.000 gewesen sein. Beide Tage starteten programmgemäß um 8 Uhr, am Samstag gingen vier Trainingsläufe plus ein kleiner, freiwilliger Bonus über die 2,030-Kilometer-Strecke. Am folgenden Rennsonntag blieb es bei drei Auffahrten, von denen die schnellsten zwei in die Wertung eingingen. Der Verzicht auf Rennlauf vier bescherte ein angenehm frühes Rennende. Um 16:22 Uhr sprudelte die Gesamtergebnisliste aus dem Drucker. An die letzte Rückführung schloss sich die im VIP-Zelt durchgeführte Siegerehrung an. Zu erwähnen ist noch das Wetter. Das sich stets trocken mit Temperaturen zwischen angenehm und richtig heiß präsentierte. Und somit Intermediates und Regenreifen in die Transporter verbannte.
Genug der Vorreden, nun wollen wir endlich Rennen fahren! Also stellen wir für den NSU-Bergpokal die Ampel auf Grün. Das Training endet mit zwei ersten Rängen. Denn Jannik Hofmann und Jörg Höber setzen in 01:11,346 eine gemeinsame Bestzeit. Wobei Jörg den Uphöfener Berg viermal komplett erklimmen kann und Jannik nur dreimal. Ein Problem in der Kraftübertragung zieht Jannik im letzten Probe-Heat aus dem Verkehr. Zu Rennbeginn ist Jannik dann 1,153 Sekunden eher oben als Jörg. Dritter ist Christian Hindmarsh bei seinem ersten Gipfelsprint des Jahres. Ihm auf den Fersen sind Thomas Krystofiak und Andreas Kuhnert. Der zweite Run findet ohne Jannik Hofmann statt. Der gerissene Gaszug muss im Express-Tempo erneuert werden. Das gelingt nicht in der geforderten Zeit. Jörg Höber liegt zu diesem Zeitpunkt klar in Führung. Vor Christian Hindmarsh, dem Thomas Krystofiak bedrohlich nahe gerückt ist. Im Klartext sprechen wir hier über 0,249 Sekunden. Noch weiß niemand, dass der dritte Lauf das Finale ist. Jannik Hofmann ist nun wieder mit von der Partie. Jörg Höber lässt sich dadurch nicht beeinflussen, fährt wieder eine tiefe 1:11er Zeit. Aber über dem Auto von Jannik kreist noch immer die Defekthexe, sorgt für massive Schaltprobleme. Im Vergleich zum ersten Run kosten die über vier Sekunden und den möglichen Sieg. Immerhin rettet Jannik Platz zwei hinter Gewinner Jörg Höber. Den dritten Podiumsplatz schnappt sich Thomas Krystofiak im 1200C-Modell. Der schon in Auffahrt zwei zu langsamerer Gangart gezwungene Christian Hindmarsh muss auf Heat drei ganz verzichten. Er wird Vierter, Andreas Kuhnert Fünfter. Position eins der Klassik-Wertung sichert sich Jörg Höber. Mit ihm steigen Walter Voigt als Zweiter und Wolfgang Weigert als Dritter aufs Sonderwertungspodest. Klassikrang vier ist die Angelegenheit von Roman Szott.
Bleiben wir doch gleich klassisch, liebe Bergrennsportfreunde, sehen wir uns in den Hubraumabteilungen der vor 2000 vom Band gelaufenen Renner um. Unsere Tour beginnen wir mit den 1150ern.
Alle vier hier Eingeschriebenen haben für Osnabrück genannt. Doch die Defekthexe minimiert das Feld um Bernd Deutsch auf besonders fiese Art und Weise früh. Schon auf der Anfahrt zu „Cars & Fun“ befällt sie das als Zugauto dienende Wohnmobil, macht die Weiterfahrt unmöglich. Also bleiben drei. Die sortieren sich wie folgt: Tobias Stegmann agiert im Schneider Audi 50 souverän an der Spitze, gefolgt von Rolf Rauch (Fiat 128 Rally) und Jennifer Kaufel-Meier im Fiat Abarth 1000 OT. Da allesamt mit 8-Ventil-Motoren ausgestattet sind erübrigt sich eine gesonderte Betrachtung der KW 8V-Trophy.
Einmal mehr stellen die 1,4-Liter mit zwölf Autos die stärkste Klasse. Ganz vorne lässt Tobias Mayer im VW Minichberger Scirocco 16V zu keiner Zeit Zweifel an seinen Sieg-Ambitionen aufkommen, glänzt mit Top-Zeiten und gewinnt am Ende unangefochten. Im Verlauf des Trainings verbessert sich Philipp Plein von 1:13,305 bis auf 1:08,213. Damit ist er im VW Polo 8V Zweiter vor Markus Hülsmann (VW Golf 1 16V). Die genannten Top-Drei haben die ganze Veranstaltung über Bestand. Dabei ist es anfangs richtig eng. Die Positionen drei bis sieben liegen in einem schmalen Fenster von 0,708 Sekunden zusammen. Das umfasst Fabian Gerker (VW Golf 1), Frank Lohmann (VW Polo), Jörg Davidovic (NSU TT 16V) und Simon Markert im VW Schneider Polo.
Am Rennende sind die Positionen etwas umgestaltet. Jörg Davidovic ist auf die Vier nach vorne gesprintet, Frank Lohmann agiert als stabiler Fünfter. Fabian Gerker rutscht in diesem Spiel um Hundertstelsekunden auf Schlussrang sechs zurück, Simon Markert bleibt Siebter. Das 1400er KW 8V-Trophy Podium besteht aus Gewinner Philipp Plein, Frank Lohmann und Fabian Gerker. Die Ehrenplätze vier und fünf der Sonderwertung mit den roten Startnummern gehen an Simon Markert und Leon Berchem mit seinem Citroen AX GTI. Mitfavorit Nils Abb, der Klassenvierte des Trainings, ist leider bei der Vergabe der Pokale schon ab Run eins nicht mehr dabei. In der ersten Links, die auf die Startgerade folgt, schlägt er wegen eines Bremsversagens mit seinem VW Schneider Polo 8V heftig in die Reifenketten ein. Nils bleibt unverletzt, trägt nur leichte Blessuren an Schulter und Knie davon, die er selbst als „die üblichen Begleiterscheinungen“ bezeichnet.
1,6- und 2-Liter wetteifern am Uphöfener Berg gemeinsam. Nach Wertungslauf eins liegen Werner Weiss im Ford Escort RS 1800, Marvin Ruwe im VW Minichberger Golf 1 GTI 16V und Tobias Auchter mit seinem 1600er Opel Spiess Corsa A GSI 16-Ventiler innerhalb von nur 1,031 Sekunden zusammen. Und auch Johann Hatezic hat im Opel Frank Ascona B 1,168 Sekunden hinter Tobi Auchter keinen unaufholbaren Rückstand. Und tatsächlich sprintet Johann im dritten Run auf Position drei nach vorne, überholt Tobias Auchter um 164 Tausendstelsekunden. Zugleich sichert er sich die 2-Liter KW 8V-Trophy Krone vor Sven de West mit seinem Opel Kadett C Coupé.
Auch aus den Klassen bis und über 3000 Kubikzentimeter muss eine Einheit gebildet werden. „Speedmaster“ aus der Schweiz hat hier in seinem Ford Escort Cosworth MB dank Turbopower und Allradtechnik alle technischen Trümpfe in der Hand, die er gekonnt zum Sieg ausspielt. Hinter ihm platziert sich Thomas Claus im 2,5-Liter Opel Kadett C Coupé 16V als Zweiter, André Bunte fährt seinen Sechszylinder BMW E30 auf Schlussrang drei. Im letzten Trainingslauf kommt Frank Bamberg in Kontakt mit den Reifenketten, muss sich danach mit seinem BMW E36 M4 R Coupé leider vom Wettbewerb abmelden.
Damit fliegender Wechsel in die Abteilung Performancefactor. Ein BMW-Cup-Trio (alle E36 325i) hat die Podiumsplätze fest im Griff. Allen voran Fabian Brügge, dem allerdings der amtierende Deutsche Berg-Meister Nick Mai im Training bis auf 0,185 Sekunden näher kommt. Fabian reagiert in Race-Heat eins mit einer supertiefen 1:08er Zeit, nimmt Nick 1,925 Sekunden ab. Der kontert in Run zwei, ist knapp flotter oben als Fabian, der allerdings die Führung klar behält. Damit sind die Top-Plätze vergeben. Dritter im BMW-Bunde ist Florian Wissing, der mit seinem neuen Fahrzeug immer besser vertraut wird. Die schnellsten Frontantriebspiloten sind Jürgen Fechter im Ford Fiesta ST als Vierter und Ralf Fladung mit seinem Peugeot 206 RC auf Rang fünf.
Gemeinsame Sache machen in Osnabrück auch die 5b und 5a. Zwei KW Berg-Cup Aktive gegen je einen Gast aus Belgien und Frankreich lautet hier die Besetzung. Im engen Fight um den Sieg kann sich Leopold Gast mit seinem Renault Clio 4 Cup um 1,058 Sekunden gegen Romain Fontanelle (Peugeot 205 Rallye) durchsetzen. Leider kann Leo seinen dritten Heat nicht nach oben bringen, eine Kollision mit Reifenketten stoppt ihn. Dritter wird Jean Francois Lepot (Peugeot 205), Vierter Roman Ahke mit seinem Opel Corsa B GSI.
Der 4b-Sieger kommt aus Belgien, führt dort die Tourenwagenwertung an. Die Rede ist von Christophe le Nouvel. Mit seinem Citroen AX GTI sprintet er knapp vor Jens Weber (Opel Kadett C 16V) her, ist trotz aller Bemühungen nicht ganz einzuholen. Auch nicht von Maximilian Gast, der seinen VW Golf Turbo auf Platz drei fährt.

Spannend präsentiert sich die 3b. Rene Frank setzt im Schnitzer BMW M3 E30 DTM die Trainings-Benchmark, vor Daniel Winkler (Audi RS 3 TCR) und Christian Fouquet im Subaru Impreza WRX STI. Rennlauf eins ändert das Bild. Leader ist nun Daniel Winkler, 0,908 Sekunden vor Rene Frank, in dessen Rückspiegeln bereits der WTCC BMW des Schweizers Manuel Santonastaso formatfüllend auftaucht. Der Eilgenosse schüttelt plötzlich 1:04er Zeiten aus dem Ärmel, zieht zuerst an Rene Frank und im Finale auch an Daniel Winkler vorbei zum Klassengewinn vor Daniel Winkler und Rene Frank. Christian Fouquet beendet sein Osnabrück Wochenende als Vierter, als Fünfter läuft Günter Miethke (VW Scirocco R-Cup) vor Karl-Heinz Müller im BMW M140i ein.
Die 2a-Speisekarte bietet einen Audi 80 Quattro Turbo im Lamborghini-Sandwich an. Michael Weber ist der Audi-Mann in der Mitte. Oben, also vor ihm, liegt im Huracan Super Trofeo Martin Jerman, der sich im V10-Sauger-Supersportwagen lediglich 4,759 Sekunden vor Michael Weber platzieren kann. Die untere Sandwichhälfte bildet mit deutlichem Rückstand der von Zdenek Kminek gesteuerte Gallardo GT3.
Der schnellste Tourenwagenpilot am Uphöfener Berg kommt aus der Tschechischen Republik. Das ist Dan Michl im Lotus Elise V8. Divisionsrang zwei sichert sich im Ford Escort Cosworth MB „Speedmaster“ aus der Schweiz. Auch mit den Positionen drei und vier bleiben wir im Land der Eilgenossen. Die Reihung lautet Sergio Kuhn im Peugeot 308 TCR vor Manuel Santonastaso mit seinem BMW WTCC. Als Fünfter ist Daniel Winkler im Audi RS3 TCR der erfolgreichste deutsche Tourenwagenpilot.
Nun gilt es bis Oberhallau, wo es ein absolut volles Haus geben wird, zu warten. Hoffentlich entstehen bis Ende August keine allzu argen Entzugserscheinungen. Aber selbst wenn das so sein sollte, Eichenbühl, St. Agatha und Mickhausen bieten weitere Top-Möglichkeiten, den Gänsehautmomente-Pegel noch vor dem Winter wieder auf ein genügend hohes Level zu steigern. Ihr macht doch dabei alle mit, liebe KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Fans und Freunde? Hab ich da laut „ja“ gehört? Das ist total cool, danke dafür!
Uli Kohl, 13.08.2026