Mit tiefer Erschütterung hat die KW Berg-Cup Familie erfahren, dass ihr langjähriges Mitglied Martin Behr plötzlich und unerwartet verstorben ist. Der Bauunternehmer erlag den Folgen eines Schlaganfalles, den er auf einer seiner Baustellen erlitten hatte.

Martin Behr hat das Bild des KW Berg-Cups wesentlich mit geprägt. Unvergessen sind seine erfolgreichen Auftritte im BMW 2002 mit 16-Ventil Formel 2 Motor. Seine größten Triumphe feierte Martin in den Jahren 1995 und 1996 als jeweils Dritter der Berg-Cup Division II. Seine Leistungen waren bemerkenswert und herausragend. Denn der Aufbau seines Betriebes ließ ihm nicht die Zeit dazu, an allen Berg-Cup Saisonläufen teilzunehmen.

Unvergessen bleibt uns Martin Behr aber nicht nur als fairer Rennsportler, sondern vor allem als Mensch und hoch geschätztes Clubmitglied. Seine bodenständige Geradlinigkeit, sein kompetentes Urteilsvermögen und seine stets klaren und grundehrlichen Meinungsäußerungen zeichneten ihn aus und machten ihn für die KW Berg-Cup Familie unentbehrlich.

Martin Behr feierte Ende Februar seinen 61. Geburtstag. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie, der wir in dieser schweren Zeit Kraft und Stärke wünschen. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 17. April, um 13:00 Uhr auf dem Friedhof in seiner schwäbischen Heimatstadt Mötzingen statt.

Sie Saison 2013 ist zwar längst Gechichte und alle warten auf den Start der neuen Berg-Cup Saison 2014 - aber es gibt noch ein paar sehr erwähnenswerte Ehrungen zu berichten. Am 25.01.2014 lud der ADAC Würtemberg zur Ehrung der Sieger in Leonberg ein. Hier wurde ex-VW Corrado Pilot Manfred Konrad für seinen zweiten Platz im DMSB Bergpokal sowie für seinen tollen zweiten Platz in der Berg-Cup Division 1 geehrt. Ebenso erhielten Roland Christall der mit seinem Partner Johann Hatezic (kein ADAC Mitglied) die 8V Wertung im Berg-Cup für sich entscheiden konnten, eine Ehrung. Auch das langen im Motorsport sehr aktive Oberhaupt der Familie Flik wurde für seine motorsportlichen Leistungen ausgezeichnet. Thomas Flik erhielt seine Ehrung für den Titel: Würtembergischer Bergmeister für Tourenwagen.

Bergrennen - spannend, attraktiv, faszinierend. Aber leider nur einem kleinen Kreis von Liebhabern bekannt. Ein Schicksal, mit dem sich die Szene abgefunden hat? Nicht wirklich. Denn der Berg-Cup e.V. rührt intensiv die Werbetrommel für das „Produkt Bergrennen“. Durch seine Internationale Rennserie KW Berg-Cup, der seit langem ein legendär guter Ruf voraus eilt. Und durch flankierende Maßnahmen, wie den Auftritt auf der Welt-Motorsportmesse „Esen Motor Show“. An der die Berg-Cup’ler seit 6 Jahren teilnehmen. Klar gab man dort auch die KW Berg-Cup Renntermine der jeweils nächsten Saison weiter. Beginnend mit improvisierten, kopierten Blättern, aus denen im Laufe der Zeit ein attraktiver Flyer entstand. Der sich zunächst an aktive Motorsportler wandte, später auch an potenzielle Zuschauer und Fans. Anfangs produzierte man davon nur den Messebedarf, mittlerweile wurde gewaltig aufgestockt. Exakt 50.000 Exemplare kommen zur Verteilung. In Essen und bei anderen ausgewählten Veranstaltungen. Der Löwenanteil wird verschickt. Mit den Warensendungen der Berg-Cup Sponsoren KW und Sandtler. Damit wird direkt auf Motorsport interessiertes Publikum gezielt. Genauso wie mit der Jahreszeitschrift „Berg-Cup Magazin“, die Informationen zum KW Berg-Cup und zu Bergrennen in Hülle und Fülle bietet. 70.000 Stück davon kommen Saison für Saison in Umlauf. Mit Hilfe der Berg-Cup Mitglieder und der Rennveranstalter.

Ein weiterer Multiplikator in Sachen KW Berg-Cup und „Produkt Bergrennen“ ist die eigene Homepage www.berg-cup.de, die sich vieler Zugriffe erfreut. Und dank der rührigen Öffentlichkeitsarbeit von  Pressereferent Axel Weichert und seiner Media Agentur 100octane.de ist der KW Berg-Cup zum festen Thema in vielen seriösen Printmedien geworden - Tendenz steigend. Was man übrigens auch aus dem jährlichen KW Berg-Cup Pressespiegel heraus lesen kann, der genauso wie der KW Berg-Cup Flyer im Downloadbereich der Berg-Cup Homepage zu finden ist.

Alle geschilderten Maßnahmen verursachen jede Menge Arbeit, benötigen intensiv Zeit und kosten - last but not least - Geld. Ein hoher Invest, den der Berg-Cup e.V. gerne leistet. Zum Wohle und Nutzen seiner Aktiven, seiner Freunde und Fans, seiner Veranstalterpartner, seiner Sponsoren und Unterstützer. Mit dem klaren Ziel, das „Produkt Bergrennen“ zumindest in der Motorsportwelt bekannter zu machen. Und nach Möglichkeit auch weit darüber hinaus. 

Die Berg-Cup Mitgliederversammlungen von 2013 und 2014 hätten unterschiedlicher nicht sein können. Da ist zum einen der neue Austragungsort Edelfingen in der Nähe von Bad Mergentheim zu nennen, wo sich die Berg-Cup Mitglieder am 16.03.2014 im dortigen Gemeindehaus trafen. Zum anderen - und das ist der bei weitem wichtigere Aspekt - ist die Gemütslage der Berg-Cup’ler anzusprechen. Die sich letztes Jahr aufgrund vieler Änderungen aufgeschreckt, aufgewühlt und verunsichert präsentierte. Auslöser dafür waren die KW Berg-Cup Erstauflage als Internationale Rennserie (IS) der FIA, daraus resultierende Lizenzprobleme sowie das Thema Motorblock in der Gruppe H. Um nur einige zu nennen. 2014 dagegen herrschte ein komplett anderes, positives Klima.

Kurz nach 09:30 Uhr eröffnete Berg-Cup e.V. Präsident Uli Kohl die Versammlung, begrüßte die über 80 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder und die Gäste: Andreas Ungerer vom treuen Berg-Cup Sponsor König Sport- und Rennsitze, Rüdiger Julius-Bernhart vom Fachausschuss Bergrennen des DMSB sowie Berg-Cup TK Rüdiger Kleinschmidt mit seiner Frau Andrea.

Dann erläuterte Uli Kohl kurz die Gründe für den Umzug nach Edelfingen, stellte dabei wirtschaftliche Überlegungen in den Vordergrund. Denn das neu geschnürte Paket, zu dem Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlung und Siegerehrung am selben Ort gehören, läßt echte Einsparungen zu. Als nächstes wurden formelle und organisatorische Punkte angesprochen sowie die Tagesordnung bekannt gegeben.  

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Welcher Motorsportler kennt nicht dieses Problem zu Anfang einer Saison:

Während des Winters wurde teilweise kräftig an den Autos geschraubt und verbessert, dann  hat man ca. 4,00 m bis 4,50 m Auto und keinen Meter Straße zum Ausprobieren. Durch aktive Fahrer angeregt, haben wir vom Eifel Motor Sport Club Bitburg uns nun überlegt, wie wir Testwilligen die Möglichkeit zu solchen Test- und Einstellfahrten schaffen können.

Ergebnis: Auf dem Flughafengelände Bitburgist was machbar! Wegen der möglichen Streckenführung ist das Gelände aber eher für Slalom- und Bergrennfahrzeuge geeignet.

Ein Rundkurs von ca. 1.000 m steht den Teilnehmers zur Verfügung, der gruppenweise, je nach Anzahl der nennenden Teilnehmer, ca. 12 - 15 Minuten pro Turn gefahren werden kann. Vom geplanten Zeitrahmen gäbe es also mind. dreimal die Möglichkeit zu fahren, Gesamtfahrzeiten somit ca. 36 bis 45 Min. Weiterhin wird auf dem Gelände des DM-Slaloms eine Beschleunigungs-strecke von ebenfalls ca. 1.000 m geboten.  Hier können also die Motoren getestet und ausgedreht werden.

Fahrerlager ist ausreichend vorhanden, auch für Wohnmobile, zusätzlich befinden sich auf dem Flughafengelände zwei Hotels (sh. Ausschreibung). Für Feierwillige noch ganz wichtig: Auch an dem Veranstaltungswochenende läuft noch das weit über die Grenzen von Bitburg bekannte „Bitburger Bierfest“.

Wichtig: Wenn von den Teilnehmern gewünscht,  dann kan auch jemand für eine Wagenpass-Abnahme/-Verlängerung organisiert werden. Hierfür ist aber unbedingt vorher eine Meldung/Absprache mit Güter Hoor vom EMSC Bitburg notwendig.

Weitere Informationen in Form einer Ausschreibung und Nennung sind auf der Internetseite www.emsc-bitburg.de erhältlich. Die Kurzausschreibung und die Nennung ist ebenfalls auf der Webseite verfügbar.

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