Nachdem tragischen Unfall des Eschdorf Organisationsleiters David Scheier in der Silvesternacht, stand erst einmal ein großes Fragezeichen über der beliebten Motorsport-Veranstaltung im Herzen des Großherzogtums Luxemburg. In der vergangen Woche trafen sich die Mitglieder des Veranstalters "Union des Pilotes" zu einer Sitzung um die anstehenden Aufgaben neu zu verteilen. Zuerst wurde einstimmig beschlossen, dass das Rennen dieses Jahr vom 30. April bis 02. Mai, wie geplant stattfinden wird. Nico Scheier, ein "Altbekannter" in Sachen Organisation des European Hill Race, übernimmt ab sofort den Posten des Organisationsleiters, den bis dato sein Sohn David bekleidet hatte. David Scheier liegt, nachdem er in der Neujahrsnacht von einer Silvesterrakete im Kopfbereich getroffen wurde, weiter in einer Spezialklinik in Nancy / Frankreich. Sein Gesundheitszustand verbessert sich nur langsam. Zur Zeit besteht weiterhin Lebensgefahr. Für die kommenden Wochen planen die behandelnden Ärzten zahlreiche Operationen. Es gibt jedoch weiterhin die Hoffnung, dass Davids Hör- und Sehvermögen wenigstens teilweise wieder zurückkommt. "Der schreckliche Unfall Davids war ein absoluter Schock für uns", so UdP-Vorstandsmitglied Guy Oster. "Im Sinne von David und zum Wohl unseres Vereins werden wir in dieser schweren Zeit unser Bestmögliches geben, um wieder ein Top-Veranstaltung am Eschdorfer Berg zu organisieren".
Die Serie der Hiobsbotschaften aus der deutschen Bergszene reißt auch im neuen Jahr nicht ab. Eine schockierende Nachricht über den folgenschweren und tragischen Unfall von David Scheier erreichte uns am frühen Montagmorgen, durch den Rennleiter des Wolsfelder Bergrennens Günter Hoor. Nach ersten Informationen wurde David Scheier, der seit Jahren das Luxemburger European Hill Race in Eschdorf, als Lauf zur Deutschen und Luxemburger Bergmeisterschaft, mit viel Engagement und Idealismus als Organisationsleiter zu großer Beliebtheit geführt hat, in der Silvesternacht von einen Feuerwerkskörper schwer verletzt. Eine Rakete detonierte vor David, unmittelbar in Kopfhöhe. Dabei erlitt der im grenznahen Deutschland lebende Luxemburger schwere Gesichts- und Augenverletzungen. Nach derzeitigen Stand wurde dem "Macher" der Union des Pilotes dabei das Augenlicht genommen. Scheier wurde zuerst in eine Luxemburger Klinik gebracht und liegt zur Zeit im künstlichen Koma in einer französischen Spezialklinik. Wie es mit David und dem Bergrennen von Eschdorf weiter geht, ist derzeit unklar. Scheier, der zeitweise auch als Streckensprecher der Bergrennen von Lorentzweiler und Eschdorf fungierte, hatte erst im vergangen Jahr ein eigenes Haus an der Deutsch-Luxemburger Grenze bezogen und daraus folgend finanzielle Verpflichtungen. Der Berg-Cup e.V. schickt die allerbesten Genesungswünsche und wünscht viel Kraft. DAVID, WIR SIND BEI DIR !!!
Hill und Track eröffnet in Hockenheim die 38. KW Berg-Cup SaisonAm Sonntag (16.04.) ist es so weit. Endlich sind wieder Rennmotoren zu hören, die Fan-Herzen aus dem Winterschlaf reißen und massiv höher schlagen lassen. Denn was in Hockenheim beim Fastest-Lap Race mitmischt, das ist allererste Sahne.
Lasst uns gemeinsam genießend durchs Fahrerlager schlendern, wo wir auf Hockenheim-Stammkunden und hochkarätige Gäste treffen.Als erstes besuchen wir die nach Performancefactor (Pf) eingeteilten Klassen. Dabei stellen wir fest, dass die 5c und 5b zusammengelegt sind. Das Feld besteht aus Dieter Altmann mit seinem Citroen C2, Rückkehrer Lukas Friedrich (Ford Fiesta) und Alexander Thrun im Renault Clio 2 Cup. In der 4a ist Nico Breunig mit seinem VW Golf 6 GTi als Solist unterwegs. Top besetzt präsentiert sich die Vereinigung aus 3b und 3a. Drei Porsche treffen hier auf einen Audi und einen Ford. Die Zuffenhausener Sechszylinder Boxer werden pilotiert von Ralf Orth, Albert Vogt und Rainer Noller, der nach seiner langen, erfolgreichen, von vielen Gesamtsiegen gekrönten Rallye-Karriere dieses Jahr plant, dem Berg einige Besuche abzustatten. Daniel Winkler nutzt Hockenheim zum Kennenlernen seines neuen, von vier Ringen gezierten RS3 LMS TCR. Der Ford ist ein Focus ST. Sabine Göhrig wird damit ihre Runden drehen. Die Klasse 2a sieht das Duell von Mario Fuchs (Mitsubishi Lancer Evo 9) und Holger Hovemann im Lamborghini Huracan ST Evo 1. Die Division Klassik steuert Autos bis 2 und 3 Liter Hubraum bei. André Reuter, der Junior von Christian Reuter, bringt einen Gruppe H BMW 318iS zum Einsatz. Werner Weiss vertraut auf seinen bewährten Ford Escort RS 1800. Gast Wolfgang Kaupp bringt ein Opel Kadett C Coupé mit nach Hockenheim. Und wenn im badischen Motodrom schnelle Runden abgespult werden, ist natürlich Christian Auer in seinem BMW M3 E30 mit von der Partie. Für echtes DTM-Feeling sorgt die Abteilung E2-SH über 3000 Kubik. Klaus Hoffmann ist mit seinem Opel Astra V8 DTM dabei, sein Mitbewerber um den größten Pokal ist Nico Brenner im Opel Vectra GTS V8.
Gefahren wird der GP-Kurs. Etwa in der Mitte der Parabolica sorgt eine aus Pylonengebildete, flüssig zu fahrende Schikane dafür, dass die Hockenheim-Teilnahme für Berg Autos mit Eichenbühl-Übersetzung problemlos möglich ist. Am Samstag öffnet ab 14 Uhr die Dokumenten- und Technische Abnahme. Thomas Krystofiak wird sich den Papieren und der Ausgabe der Transponder widmen, für die Prüfung der Hardware – sprich der Autos – ist TK Christian Schleicher zuständig. Der Sonntag ist mit Action gut gefüllt. Der 20-minütige Trainingsslot beginnt um 9 Uhr,der erste Race-Heat startet punkt 12:30 Uhr, der finale zweite Durchgang geht 16:55Uhr in Szene. Gleich danach wird die Siegerehrung durchgeführt. Gewertet wird die Addition der beiden schnellsten Runden aus den zwei 20 Minuten dauernden Race-Slots. Wir sind schon gespannt darauf, wer in den einzelnen Klassen und im Gesamt-Ranking das beste Fastest-Lap-Paket geschnürt hat.
Uli Kohl, 16.04.2026
Das Nennbüro für Hockenheim ist ab sofort bis zum 8. April geöffnet. Es wird von Thomas Krystofiak geführt.
Alle notwendigen Informationen wie Zeitplan etc. plus das Nennformular sind auf unserer Homepage zu finden. Die Konditionen und das Streckenlayout entsprechen den drei letzten Auflagen. Also GP-Kurs mit flüssig zu fahrender Schikane in der Mitte der Parabolica, eine Stunde Fahrspaß für 390,- Euro inkl. MwSt.
Das Fahrerlager kann bereits ab 15 Uhr am Freitag (17.04.) bezogen werden. Samstag ist der Tag der Dokumenten- und Technischen Abnahme, los geht’s damit ab 14 Uhr. Unser Technischer Kommissar Christian Schleicher steht übrigens auch für alle Wagenpassangelegenheiten zur Verfügung, bittet aber um rechtzeitige telefonische Voranmeldung unter +49 160 3610024.
Der 20-minütige Trainingsslot beginnt am 19.04. um 9 Uhr, der erste Race-Heat startet punkt 12:30 Uhr, der finale zweite Durchgang geht 16:55 Uhr in Szene. Gleich danach wird die Siegerehrung durchgeführt. Gewertet wird die Addition der beiden schnellsten Runden aus den zwei 20 Minuten dauernden Race-Slots.
Hockenheim bildet den Auftakt zur KW Berg-Cup Sonderwertung Hill & Track 2026. Eingeschriebene KW Berg-Cup, NSU-Bergpokal und DBM Teilnehmer mit Tourenwagen, müssen nicht zwangsläufig mit dem für die Berg-Serien gemeldeten Tourenwagen antreten. Und wie immer sind Gaststarter im badischen Motodrom herzlich willkommen zum großen Saison-Opening, das perfekte Möglichkeiten zum Testen und Abstimmen bietet.
Uli Kohl, 12.03.2026

Ab sofort ist die Einschreibung zur deutschen Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge und Tourenwagen (welche ausschließlich zur DBM starten möchten) über unser Nennportal möglich.
Hier geht es zum Einschreibeportal
Das Einschreibeportal ist bis 28.02.26 geöffnet.
Spätere Einschreibungen sind auf schriftlichen Antrag auch nach dem 28. Februar 2026 möglich.
In diesem Fall erfolgt die Einschreibung nicht mehr über das Online-Einschreibeportal, sondern ausschließlich über uns als Ansprechpartner.
Die Prädikatsbestimmungen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.
MG 20.02.26
Der 20- jährige Youngster Markus Werner sprach in einem Interview mit Sportleiterin Bea über seinen Neueinstieg in den Motorsport und seine erste KW Berg-Cup Saison. Markus ist seit diesem Jahr zum ersten Mal mit seinem Papa als Team im KW Berg-Cup auf einem Ford Fiesta eingeschrieben. Nur wenige Wochen alt, besuchte Markus noch nicht ganz freiwillig bereits sein erstes Bergrennen. Er wurde direkt in die große Berg-Cup Familie geboren. Obwohl Markus seinen Papa über viele Jahre an die Bergrennstrecken begleitet und dort betreut hat, hatte für Markus der Fußball immer oberste Priorität. Nun aber hat der Motorsportvirus auch ihn infiziert und lässt ihn nicht mehr los.
Nachdem er im vergangenen Jahr zum ersten Mal hinter dem Steuer des bekannten Ford Fiesta von Papa Uwe Platz nahm, war das breite Grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht zu bekommen und es war endgültig um ihn geschehen. Nach 2 GLP-Starts und Slaloms wollte Markus unbedingt Teil der internationalen Serie KW Berg-Cup werden. Doch es blieb noch eine Hürde die es zu nehmen galt, die Fahrerlizenz. Um teilnehmen zu dürfen verlangen die Statuten einer internationalen Serie eine internationale Fahrerlizenz. Aber wie kommt man an solch eine Lizenz? Hier gibt es zwei Wege die man bestreiten kann. Zum einen durch das Einfahren von entsprechenden Ergebnissen, zum anderen durch einen entsprechenden Lizenzlehrgang.
Der Berg-Cup e.V. bot in diesem Jahr erstmalig einen solchen Lizenzlehrgang an.
„Das war natürlich super was der Berg-Cup hier für seine Neueinsteiger auf die Beine gestellt hat. Trotz geringer Fahrerfahrung aber mit dem Wissen über Fahrphysik und Reglement konnte ich durch den Lehrgang direkt meine Lizenz erwerben und am Bergrennen am Schottenring teilnehmen.
Im thüringischen Eichsfeld bestritt er dann sein zweites Bergrennen und nahm den Iberg unter die Räder.
Ende Juli fuhr Markus beim Hauenstein Bergrennen bereits sein drittes Bergrennen.
Hier musste der Neueinsteiger einen herben Rückschlag wegstecken. Noch etwas nervös erzählt Markus, dass der Grip in der Anfahrt zur Jopp Kurve plötzlich weg war und der Fiesta unkontrolliert über die Vorderachse schob. Erst die Leitplanke brachte den Fiesta zum Stehen. „Zum Glück waren nur der Spoiler und der Kotflügel kaputt“. Auch solche Erfahrungen gehören irgendwie dazu, weiß Markus. Dennoch ist er sehr stolz auf seine bisher eingefahrenen Ergebnisse.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs plaudert Markus ein wenig aus dem Nähkästchen und wir erfahren, dass der Fiesta Baujahr 1983 ein fast kompletter Eigenbau ist. Der Ford Motor ist ein klassischer Stößelstangen Motor mit untenliegender Nockenwelle und einer Steuereinheit der Firma Haltech. Beim Getriebe setzt man noch auf bewährte 4-Gänge und eine Differentialsperre. „Das Auto ist zwar nicht das stärkste im Feld der Klasse bis 1150ccm aber das tut dem Spaß keinen Abbruch“, erzählt Markus freudestrahlend.
Die Zeiten werden unter Vater und Sohn ausgetragen. Vorgabe sind die Zeiten von Vater Uwe aus den Vorjahren. Bereits im Rahmen des Ibergrennens konnte der Nachwuchsfahrer die vorgegebene Zeit vom Papa um 1,4 Sekunden nach unten drücken.
2017 steht noch das Bergrennen Mickhausen an und dann geht’s ab in die Garage. Konkrete Pläne für die Saison 2018 gibt es noch nicht, klar aber ist: wenn sie an den Start des KW Berg-Cup gehen dann wieder als Team. Ein neuer stärkerer Motor wäre eine super Investition, da das Vater Sohn Gespann noch konkurrenzfähiger werden möchte.
Ob sie dies realisieren können steht allerdings noch nicht fest.
Danke Markus für das tolle Gespräch und die interessanten Informationen. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei euren Vorhaben und freuen uns schon heute auf eure Einschreibung in 2018.