Das Stadion dazu ist die Käshofer Straße. Genauer gesagt, deren selektive, fürs Rennen genutzten 2,6 Kilometer. Damit für die rasanten Gipfelsprints genügend Schwung aufgenommen werden kann, geht es bergab los. Hinunter zum Brückchen, der ersten Mut- und Schlüsselstelle der Strecke, die vom Saarland nach Rheinland-Pfalz führt.
Exakt 111 Nennungen dafür sind beim Homburger AC eingegangen. Die Jagd auf Bestzeiten werden 65 Teilnehmer aufnehmen, der Rest betätigt sich im Rahmen einer Gleichmäßigkeitsprüfung. Zwei Drittel der Racer sind in den NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup eingeschrieben. Die teilnehmerstärkste Klasse ist mit der 5c im Bereich Performancefactor zu finden, sie umfasst elf Starter. Einer weniger ist es in der 1400er-Abteilung der KW Berg-Cup Gruppe Klassik. Die an der Spitze höchste Spannung verspricht. Mit der Fortsetzung des packenden Duells Armin Ebenhöh mit seinem VW Minichberger Scirocco 16V gegen Marcel Hellberg im VW Golf 1 16V.
Sowohl am Trainingssamstag als auch am Rennsonntag stehen jeweils drei Läufe auf dem Programm. Der Beginn ist an beiden Tagen auf 08:30 Uhr angesetzt. Bei genauerem Studium der Ausschreibung findet sich im ‚Weitere Bestimmungen‘ genannten Artikel 18 der Passus, dass es bei zügigem Verlauf des Trainings zu den drei geplanten Läufen noch eine Zugabe geben könnte.
Das Fahrerlager des Homburger Rennens ist auf der bekannten Waldwiese sehr komprimiert angelegt. Das heißt für euch, liebe NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Fans und Freunde, ihr findet das komplette Starterfeld eng nebeneinander stehend. Um bei allen vorbei zu schauen, bedarf es keiner Marathondistanz. Und wer möchte, kann sich beim Fahrerlagerbummel im großen Festzelt stärken, in dem es schon ab 07:00 Uhr Frühstück gibt. An gleicher Stelle finden nach Ende der Aktivitäten auf der Strecke am Samstag auch die Fahrerbesprechung und sonntags die Siegerehrung statt.
Na, nach dem dreigängigem NSU-Bergpokal und KW Berg-Cup Juni-Menü wieder so richtig Appetit auf flotten Gipfelsprint bekommen? Den könnt ihr easy stillen. Durch einen Trip nach Homburg oder eine der nächsten Stationen. Als da sind Hauenstein (24.-26.07.) und Osnabrück (07.-09.08.), letzteres kombiniert mit der ‚FIA Historic Hill Climb Championship 2026‘. Danach folgen drei Wochen Sommerpause, bevor dann in Oberhallau der Endspurt beginnt, der über Eichenbühl und St. Agatha zum Finale in Mickhausen führt. Wir und die jeweiligen Veranstalter setzen stark darauf, euch bei möglichst vielen dieser Events an der Strecke begrüßen zu dürfen.
Uli Kohl, 08.07.2026